Die Heidelberger MODE und der Verein Üsoligenial e.V. unterstützen die morgige Groß-Demonstration “ Nie wieder ist jetzt“ in Heidelberg, 15.00 Uhr, Schanenteichanlage neben der Stadtbiliotek .Es ist ein großer Zusammenschluss von Parteien, Organisationen und viele zivilgesellschaftlichen Vereinen, Gaststätten und und und … Auch das „Bündnis Gegen Armut und Ausgrenzung“ von über 50 gemeinnützigen Vereinen unterstützen die Demo aktiv.Der Antifaschismus ist groß in unserer Stadt. Es kommt aber auch darauf an, dass wir in solch einer Situation auch aufklären, warum eine Partei wie die AfD, die Wegbereiterin für den Faschismus ist, als Opposition bzw. angebliche Protest-Partei so stark ist. Sicher spielen die Medien dabei eine große Rolle, doch das ist nicht genug. Die Menschen müssen an konkreten Beispielen die Scheinheiligkeit erkennen und erkennen auf welcher Seite die AfD wirklich steht. Klar auf der Seite der Unternehmer. Sie hetzen gegen die Gewerkschaften und spalten die Belegschaften im solidarischen Kampf um höhere Löhne und bessere Lebensbedingungen.
Die Abwälzung der Krisenlasten der Bundesregierung auf die Masse der Bevölkerung führt dazu, dass die Kluft zwischen arm und reich immer größer wird.
Wie Oxfam berichtet, explodiert weltweit die Ungleichheit. Auch in Deutschland ist die Lage besorgniserregend. Während die Vermögen der zehn Reichsten 67,3 % der gesamten Vermögensmasse betragen, besitzt die gesamte ärmere Bevölkerung lt. Oxfam lediglich 1,3 Prozent des Vermögens.
Der Oxfam-Bericht zeigt, dass die reichen Deutschen ihr Vermögen zwischen 2020 und 2021 noch vermehren konnten. Von dem gesamten Vermögen, das in der Zeit erwirtschaftet wurde, flossen 81 Prozent an das reichste Prozent. Die Reichsten unter ihnen, 117 deutsche Milliardärinnen und Milliardäre, kommen mittlerweile auf ein Vermögen von rund 488,2 Milliarden Euro. Alleine die sechs reichsten Personen besitzen mehr Vermögen als die ärmsten 40 Prozent der Bevölkerung, so die Oxfam-Studie.
Rote Karte für Heils Kürzungspläne beim Bürgergeld und die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung!
Am heutigen Mittwoch 17. Januar steht im Bundestag das sogenannte „Zweite Haushaltsfinanzierungsgesetz 2024“ der Bundesregierung auf der Tagesordnung. Der Haushaltsausschuss soll es am Donnerstag, 18. Januar beschließen, die finale Beratung und Beschlussfassung im Bundestag ist in der Woche vom 29. Januar bis 2. Februar 2024 geplant. Der rote Faden dieses Gesetzes ist die Abwälzung der Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung.
Die CO2-Bepreisung steigt wieder und damit die Gaspreise. Das im Koalitionsvertrag angekündigte Klimageld wurde gestrichen. Finanzminister Christian Lindner will es in die nächste Legislaturperiode verschieben. Also 2027, 2029 oder überhaupt nicht?
in der Werkstattschule e.V. Heidelberg, Am Bahnbetriebswerk 3, bei dem großen roten Stuhl XXL, (Haltestelle Linie 22 Henkel-Terosonstraße)
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir, Üsoligenial e.V. und der Verdi Erwerbslosenausschuss Rhein Neckar möchten Euch zu unserer gemeinsamen kultureller Neujahrsfeier wieder recht herzlich einladen.
Wir brauchen wieder viele Hände für das tolle Buffet, sowie kulturelle Beiträge. Walter singt und spielt mit der Gitarre und wir freuen uns auf weitere kulturelle Einlagen.
Das Jahr 2023 war für viele Menschen ein unsicheres und schwieriges Jahr. Für den einen oder anderen auch eine Auseinandersetzung mit Angst, Resignation und Einsamkeit. Aber gerade deshalb haben wir uns über die Jahre immer besser vernetzt, um unsere Stimme gemeinsam zu bündeln, um mit der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung für eine bessere Zukunft zu streiten.
Der Neujahrsempfang zusammen mit Verdiwar vor der Pandemie bereits Tradition und wir freuen uns, dass wir an dieser Tradition wieder anknüpfen können.
„Gemeinsam kämpfen und feiern“, auch wenn wir davon ausgehen müssen, dass das Jahr 2024 nicht einfacher werden wird, sehen wir die Change, gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Umweltzerstörung noch mehr Menschen und andere Organisationen für diese Ziele gewinnen können. Eintritt für Buffet: 5 € für Erwerbslose/Geringverdiener, 12.- € Vollverdiener, Verdi-Erwerbslose frei.
Die Montagsdemo HD unterstützt ebenso die Feier und stellt ihren Informationstisch zur Verfügung, wo Jeder ermuntert wird wichtige Infos, Bücher, inhaltliche Debatten, Recherchen mitzubringen und auszulegen. (faschistische und fremdenfeindliche Inhalte haben dort natürlich keinen Platz)
Anmeldung ist nicht erforderlich, aber es erleichtert uns die Planung sehr, Tel. 01742973970. Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen und Euer Kommen.
Rose Lang Verdi Erwerbslosenausschuss Rhein Neckar
PS: Die MV von Üsoligenial findet am selben Tag bereits um 16.00 Uhr statt.
Am Samstag den 20. Januar findet in HD Beginn Stadtbibliothek um 15.00 Uhr eine große antifaschistische Demonstration statt. (Remigration) und natürlich jeden Montag 18.00 Uhr MODE Heidelberg auf dem Bismarckplatz
Nachfolgend eine Pressemitteilung des Freundeskreis Flüchlingssolidarität in Solidarität International (Trägerorganisation des Internationalistischen Bündnis):
Gegen Abschiebungen, Polizeiwillkür und reaktionäre Hetze gegen Flüchtlinge! Wir fordern den Freispruch für Alassa Mfouapon! Kommt am 19. Januar zum Prozess nach Ellwangen!
Am 19. Januar 2024 führt der Flüchtlingsaktivist Alassa Mfouapon, Bundessprecher des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität, erneut einen wichtigen Prozess für demokratische Rechte von Flüchtlingen vor dem Amtsgericht Ellwangen. Er legte Berufung ein gegen eine ungerechtfertigte Verurteilung wegen angeblichen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte bei seiner Abschiebung nach Italien am 20. Juni 2018. Mehrere Hauptanklagepunkte wurden im Juni 2020 vom Gericht auf Kosten der Staatskasse abgewiesen. In Alassas Zimmer in der Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen wurde ohne richterlichen Beschluss eingedrungen. Und das nur eineinhalb Monate nach dem brutalen Polizeieinsatz gegen Flüchtlinge in der LEA Ellwangen, der bundesweit für Empörung sorgte und später für rechtswidrig erklärt wurde. Alassa wurde zum Gesicht des Widerstands der Ellwanger Flüchtlinge gegen die reaktionäre Flüchtlingspolitik, prägte die Losung „Jetzt reden wir“ und wurde bundesweit bekannt.
Solidaritätserklärung mit den berechtigten Bauernprotesten
Liebe Bäuerinnen und Bauern, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Teilnehmer der Essener Montagsdemonstration haben sich auf unserer Kundgebung am 8. Januar mit Euren berechtigten Aktionen und Kampf, wie gegen die Abschaffung des Agrar-Diesels, solidarisch erklärt. Die von der Ampel-Regierung schnelle Rücknahme der geplanten KfZ-Besteuerung ist ein Kampferfolg und muss dauerhaft sein. Die unterschiedlichsten Steuern belasten die kleineren Betriebe jetzt schon enorm und müssten gesenkt werden. Die Einführung von Steuern trifft gerade Klein- und Mittelbauern, die hart um ihre Existenz kämpfen müssen.
Ob Klein- oder Mittelbauer, Arbeiter oder Erwerbsloser. Wir müssen uns im Kampf für unsere Interessen zusammenschließen. Die Masse der arbeitenden Bevölkerung und der sogenannten „kleinen Leute“ ist gleichermaßenvom Abbau sozialer Errungenschaften und Steuererhöhungen betroffen. Der Staatshaushaltssack wird dagegen weit geöffnet mit Milliarden für den ungerechten Krieg um die Ukraine zugunsten von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall. Der Immobilienspekulant Benko lässt sich mit Subventionen mehrfache Insolvenzen von Galeria Kaufhof vergolden und ein Großkonzern in Magdeburg freut sich über das großzügige Sponsoring einer neuen Chip-Fabrik. Die ständigen Preiserhöhungen für Lebensmittel, von denen Großagrarier und Handelskonzerne wie Aldi, Lidl und Co. profitieren und auch diktieren, trifft uns besonders, während viele Bauern nicht mehr kostendeckend produzieren können. Wir fordern Erhöhung der Erzeugerpreise bei Senkung der Verbraucherpreise auf Kosten der Agrar- und Handelskonzerne!
Liebe Freundinnen und Freunde der Montagsdemo, sehr geehrte Damen und Herren von der Presse,
Hiermit lade ich Euch alle herzlich ein zur ersten Montagsdemo 2024! Wir starten am 15.01.2024 in unser Jubiläumsjahr! Im August 2024 wird die bundesweite Montagsdemo 20 Jahre alt!
Seit 2004 stehen wir Montags auf der Straße – Gegen die Hartz IV Gesetze/ Bürgergeld, für die Rettung der Umwelt, für internationale Solidarität, für Frieden und Völkerfreundschaft und gegen imperialistische Kriegsführung, für die Solidarität mit Geflüchteten, für den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz, für einen tatsächlichen Gesundheitsschutz, gegen Faschismus, Queerdenker, Rechtsentwicklung, Antisemitismus, Antikommunismus und Sexismus…
Auf dieser Grundlage, diskutieren wir Montags gleichberechtigt und auf Augenhöhe über die aktuelle Situation und über Alternativen und wie wir als Montagsdemo, teil gegen die Rechtsentwicklung sind und den Protest mit organisieren können.
Das Jahr 2024 ist spannend und kämpferisch gestartet. Der Streik der GdL und die Proteste in ganz Deutschland der Bauern sind da nur zwei Beispiele. In der Stahlindustrie gibt es großes Unverständnis und Proteste gegen den Ende letzten Jahres abgeschlossen Stahltarifabschluss. Demonstrationen und Proteste gegen den Krieg in der Ukraine und gegen den Krieg im nahen Osten finden weiter statt und zeigen weiterhin die Gefahr, dass sich diese Kriege zu einem dritten Weltkrieg entwickeln, auf.
Gleichzeitig versuchen Rechte und Faschisten, solche berechtigten Proteste, wie die der Bauern, für sich zu nutzen und von außen für ihre reaktionären Zwecke zu beeinflussen. Das gelingt ihnen nicht und Bauern und Bauernverbände distanzieren sich von diesen Versuchen. Wir müssen uns als Montagsdemo ganz entschieden gegen diese Entwicklung richten und den Kampf gegen Faschismus und Krieg intensivieren.
Den kämpferischen Start ins Jahr 2024, die Perspektive der Proteste und welchen Beitrag wir als bundesweite Montagsdemo leisten können, wollen wir zum Thema der ersten Montagsdemo 2024 machen.
Wir sehen uns am 15. Januar 2024, um 17:00 Uhr, auf dem Berliner Platz!
Solidarität mit Palästina – Versuch der Diskriminierung und Kriminalisierung gescheitert
Die Montagsdemonstration Gelsenkirchen ist seit jeher solidarisch mit dem Kampf des palästinensischen Volkes um Freiheit und Demokratie. Sie spricht sich unmissverständlich gegen alle islamistisch-faschistischen Gruppen wie die Hamas aus und hat diese nie unterstützt. All das ist auch der Polizei Gelsenkirchen bestens bekannt. Dennoch werden die Kundgebungen der Montagsdemonstration zur Solidarität mit Palästina seit dem Beginn des brutalen Angriffskriegs Israels gegen die Bevölkerung des Gazastreifens am 7.10.2023 durch immer umfangreichere polizeiliche Auflagen drangsaliert und zu kriminalisieren versucht.
Das erreichte am vergangenen Montag, 8. Januar, einen Höhepunkt. Die Montagsdemo hatte aufgerufen zum Kampf um den Weltfrieden und für die sofortige Beendigung des blutigen Kriegs in Gaza, gegen die Kriegspolitik und Rücksichtslosigkeit der israelischen Regierung und für die Solidarität mit dem palästinensischen Volk.
Am gestrigen 8. Januar haben wir 15 Montagsdemonstranten aus Bottrop beschlossen, an der Demonstration zum Gedenken an Lenin, Liebknecht und Luxemburg am Sonntag, den 14. Januar in Gelsenkirchen teilzunehmen.
Wenn dort für den echten Sozialismus demonstriert wird, wollen wir mit unserem Kampf gegen die drohende Abschiebung der Familie Adirbelli und anderer Geflüchteter aktiv dabei sein.
Hanebüchen, was heute wieder für Storys von der Ausländerbehörde berichtet wurden. So blieben auch andere Menschen stehen, die seit Jahren in Deutschland arbeiten, Steuern zahlen und trotzdem von Duldung zu Duldung bangen müssen. Einer sagte: „Da können wir nichts machen“. Als der Vorschlag kam: „Wir fahren alle zur Demo nach Gelsenkirchen“, war er dabei, als die Hände hochgingen.
Wäre schön, wenn wir am Sonntag noch mehr Gruppen aus dem Revier treffen. Glück Auf!
Vorneweg: Am 05. August 2024 gibt es die Montagsdemo Saarbrücken 20 Jahre lang. Save the Date!
Nachdem sich Montagsdemonstrierer-innen schon seit dem frühen Nachmittag an der 2000-Leute-starken Demonstration der Landwirte in Saarbrücken beteiligt hatten, fiel unsere „517.“ kurz und knapp aus bei -7°.
Besonders begrüßt wurde, dass auch die Beschäftigten aus Saarbrückens Einzelhandel mit ihrer Gewerkschaft ver.di heute dabei waren – „und viele Handwerker, darunter meine Nachbarin, die sicher zum ersten Mal demonstrieren war, aber auch viele Kollegen von der ZF habe ich gesehen“, berichtete ein Redner.
„Die Ampel ist schwer unten durch, das ist ein hauptsächliches Resümé von heute“, wurde gesagt.
Dass es gerade jetzt darauf ankommt, die Einheit unter der Arbeiterklasse und den Werktätigen zu stärken, brachte ein junger Passant auf den Punkt: „Wir sind uns einig, dass die Nazis keinen Zentimeter Platz bekommen dürfen, ich finde vor allem, wir müssen dahin kommen, dass nicht jeder gegen jeden gehetzt wird. Die Regierung? Na ja. Aber eigentlich sind es die großen Konzerne, die hier alles bestimmen, was heisst: hier – nein, das ist ein weltweites Phänomen. Wir beide, meine Freundin und ich, arbeiten in der Pflege, das ist doch eine einzige Katastrophe, wie die alten Leute zurecht kommen müssen und wie wir Beschäftigte mehr schlecht als recht rumkommen bei den Preisen. Ein Haus kann sich doch heute kaum einer kaufen, von dem dann später das Altenheim bezahlt wird“, sagte er.
„Aber wie kriegt man das hin? Indem wir die gemeinsamen Interessen in den Mittelpunkt stellen und den Ursachen auf den Grund gehen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen: die kleinen und mittleren Landwirte stöhnen genauso wie Bürgergeld-Betroffene, Wohnungssuchende, Arbeiter unter den Lebensmittel-und Handelsketten, unter Groß-Agrariern und unter dem Monopoly um landwirtschaftliche Flächen. Das muss man bewusst machen, und organisieren muss man sich auch“, wurde ergänzt.“Erzeugerpreise rauf – Verbraucherpreise runter, heißt da die richtige Forderung dazu“, meinte eine Frau.
Dass die Regierung nun die Daumenschrauben gewaltig anzieht und über 100 Millionen Euro dadurch ‚sparen‘ will, dass sie Bürgergeld-Sanktionen drastisch verschärft, kritisierte ein Demonstrant, der schon lange von Bürgergeld leben muss. „Auch wenn ich selbst noch nie Sanktionen auferlegt bekam, so geht das nicht! Unter Existenzminimum geht nicht! Hubertus Heil ist populistisch eingeknickt vorm Druck von rechts-außen. Erbärmlich, gerade den Betroffenen, die ihr Leben aus vielfältigen Gründen nicht auf die Reihe kriegen, den Boden vollends unter den Füßen wegzuziehen“.
Es wurde auch berichtet, dass es mittags harte Auseinandersetzungen gegeben hatte um die Frage der Alternative zur Ampel-Regierung. „‘Alles besser als die Ampel‘, hieß es auf Nachfrage vereinzelt“. Aber es gibt auch Nachdenklichkeit: „Dass die AfD, die sich nun als Freundin der Landwirte aufspielt, in ihrem Programm alle Agrar-Subventionen ablehnt und im Bundestag noch im Dezember für deren Streichung stimmte, ist schon mehr als seltsam“.
„Genau. Und die Fake-News von Friedrich Merz werden auch von manchem inzwischen durchschaut. „Also dass Millionen Leute lieber auf der faulen Haut liegen und Bürgergeld kriegen würden, als arbeiten zu gehen. Allein im Regionalverband sind knapp 70% der Bürgergeld-Bezieher überhaupt nicht erwerbsfähig, weil sie unter 15 Jahre alt sind, krank oder alleinerziehend. Nur jede dritte Alleinerziehende kommt ohne Bürgergeld aus, selbst wenn sie arbeiten geht“, wurde argumentiert“.
Ein Redner fand, man müsse viel mehr und klarer eine sozialistische Gesellschaftsordnung diskutieren. „Das ändert sich doch nie wirklich von Grund auf, solange der Kapitalismus herrscht. Man muss aber dem Übel an die Wurzel, das ist nicht leicht, aber einzig erfolgversprechend“. Er bekam Beifall.
Alles in Allem ein spannender Tag heute zum Jahresauftakt. Am 05. Februar ist dann die 518. Montagsdemo – 18:00 bei der Europa-Galerie geht‘s los.
Bochumer Montagsdemo: Spaltung zwischen Erwerbslose und Beschäftigte
Trotz der ungewöhnlichen Kälte kamen rd. 20 Personen zur heutigen Montagskundgebung. Die Kundgebung begann wie üblich mit der Eingangshymne.
Zum Schwerpunktthema „Sanktionen beim Bürgergeld – Bürgergeld soll für zwei Monate nicht gezahlt werden, wenn der Erwerbslose keine Arbeit annimmt“ gab es mehrere Wortmeldungen. „Die im Haushaltsentwurf der Bundesregierung vorgesehene Sanktionierung des Bürgergelds auf 0 Euro für zwei Monate bei Weigerung des Erwerbslosen zur Annahme einer Arbeitsstelle verstößt gegen die Verfassung“, leitete einer der Moderatoren die Diskussion am offenen Mikrofon ein, „Lt. Urteil des Bundesverfassungsgericht sind höchstens 60% des Bürgergelds sanktionierbar!“
Montagsdemo ruft zum Protest – „Gegen Politik der Ampel-Regierung, aber auch gegen rechte Scharfmacher!“
In Herne findet am 8. Januar ab 17.30 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz wie jeden zweiten Montag im Monat wieder eine Kundgebung mit Offenem Mikrophon statt. „Wir sind seit 2004 gegen unsoziale Regierungspolitik auf der Straße. Wir kritisieren die Politik der Ampel – ihre Folgen bekommen Arbeiter, Erwerbslose oder kleine und mittlere Bauern zu spüren. Wir zeigen aber auch klare Kante gegen rechts. Mit einer CDU-Regierung – oder gar zusammen mit der AfD – kämen die Leute vom Regen in die Traufe.“ So die Herner Organisatoren der Montagsdemo.
An diesem Montag trete man dafür ein, dass sich Arbeiter, Erwerbslose und kleine und mittlere Bauern zusammenschließen. Man kämpfe für Erhalt sozialer Errungenschaften, aber auch für Umweltschutz auf Kosten der Profite. Eingeladen sind auch Eisenbahner oder protestierende Klein- und Mittelbauern.
Die Bochumer Montagsdemo ruft zum Protest gegen die Sanktionspläne des Bundesarbeitsminister Heil beim Bürgergeld auf.
Bundesarbeiterminister Heil plant, das ohnehin kaum zum Leben ausreichende Bürgergeld (trotz Erhöhung ab 1.1.2024) für absolute Arbeitsverweigerer für zwei Monate komplett zu streichen! Solch eine Sanktion ist nach höchstrichterlicher Entscheidung verfassungswidrig, allenfalls eine Kürzung von 60% des Regelbedarfs wäre noch zumutbar (Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom 5. November 2019 – 1 BvL 7/16 – Sanktionen im Sozialrecht)
Herrn Heil geht es wahrscheinlich vorrangig darum, einen Keil zwischen Erwerbslosen und Beschäftigten zu treiben und Vorurteile zu schüren wie z.B. warum soll ich noch arbeiten gehen, wenn es Bürgergeld gibt? Dass viele Entgelte der Beschäftigten im Verhältnis zum Bürgergeld deutlich zu niedrig sind, erwähnt Herr Heil mit keinem Wort.
Im Übrigen wäre das Überleben dieser Transferbezieher gefährdet! Nach der Logik von Heil müsste dann auch die Behandlung eines Kranken für eine bestimmte Zeit ausgesetzt werden, der seine Krankheit selbst verschuldet hat! Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung würde eine solche Sanktion als faschistisch und menschenrechtsfeindlich ablehnen!
Die Kundgebung ist am kommenden Montag, 8.1.24, um 18.00 Uhr auf der Kortumstr. zwischen Citypoint und Drehscheibe.
Bei unserer letzten Montagsdemo 2023 haben wir allen schon einen guten Start ins Jahr 2024 gewünscht! Ich hoffe ihr kommt alle gesund ins neue Jahr!
Im vierwöchentlichen Rhythmus wäre die nächste Montagsdemo am 1.1.2024. Das macht natürlich keinen Sinn!
Also wird die erste Montagsdemo 2024 am 15.01.2024 um 17:00 Uhr auf dem Berliner Platz statt finden. Ab da wird sie wieder den vierwöchentlichen Rhythmus haben. Die regulären Montagsdemo im ersten Quartal 2024 sind also:
15.01.2024
12.02.2024
11.03.2024
Wir freuen uns Euch alle gesund am 15.01.2024 auf dem Berliner Platz wiederzusehen! Eine Pressemitteilung und Rundmail wird es im Vorfeld mit dem vorgeschlagenen Thema geben!
Liebe Freunde der kämpferischen Bergarbeiterbewegung,
liebe Stadtgruppen,
wir blicken stolz auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück, zu dem ihr alle beigetragen habt.
Wir wünschen euch erholsame Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr und bedanken uns ganz herzlich bei euch allen für die gute und zukunftsweisende Zusammenarbeit.
Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr 2023.
AUF Gelsenkirchen wünscht schöne und erholsame Feiertage – und ein erfolgreiches
neues Jahr 2024 – angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit.
foto: auf’m rückweg von der herbstdemo in stuttgart / bahnhof karlsruhe „licht am ende des tunnels“ Quelle: www.montagsdemo-saar.de
Liebe MontagsdemonstriererInnen!
Die Tage werden nun endlich wieder länger, das allein ist schon ein Grund zur Freude und zum Feiern, oder!?
Also ruht euch in den nächsten Tagen aus, feiert, wenn ihr mögt oder lasst es sein, wenn euch nichts dran liegt. Auf jeden Fall lasst uns alle zusammen Kraft für die Herausforderungen und Kämpfe des kommenden Jahres 2024 tanken. Die brauchen wir!
Für hunderte Millionen Menschen von unseresgleichen wird das Leben unter der Herrschaft des weltweiten Imperialismus immer unerträglicher. Millionen stellen sich die Frage, ob das so bleiben muss, ob es nicht bessere gesellschaftliche Verhältnisse geben könnte. Und Viele sagen sich: „Nein. Das darf so nicht bleiben. Es muss Freiheit herrschen, Kriege müssen aufhören und ein Leben in Würde und mit Respekt vor der Natur ist möglich“.
Wir MontagsdemonstriererInnen gehören zu diesen Vielen.
In diesem Sinn: fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch – trotz alledem! Am 08. Januar gehen wir alle zur 517. Saarbrücker Montagsdemo und davor treffen wir uns zur Vorbereitung schöner Silvesterfeiern! Ich hätte da einen Vorschlag…- fragt gerne nach.
Die Heidelberger Montagsdemo traf sich am gestrigen Montag, 18.12.23, zum letzten Mal in 2023 zur Montagskundgebung. „Gaza soll leben“ war das Schwerpunktthema, die Montagsdemonstranten forderten einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza sowie die Freilassung aller Geiseln. Ebenfalls wurde einen Spendenkampagne für die leidende Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen aufgerufen, die Spenden gehen weiter an die Organisation „Solidarität International (SI)
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,
Wir wünschen Euch ruhige und nachdenklich Tage und ein kämpferisches und erfolgreiches Jahr 2024.
Wir treffen uns dieses Jahr, morgen Montag den 18.12. 23 um 18.00 Uhr auf dem Bismarckplatz, das letzte Mal zur Montagsdemo, gleich neben dem Weihnachtsmarkt. Wie immer diskutieren wir am offenem Mikrofon, machen Musik und am Informationstisch gute Gespräche. Gehäkeltes und Gestricktes sowie Gebackenes mit Kaffee und Tee gibt es zum Spendenpreis für
„Gaza soll leben“ (wer nicht kommen kann, kann auf unser Konto
IBAN:DE40672917000024731006 überweisen mit dem Zusatz „GAZA“ )
Wir überweisen den Gesamtbetrag auf das Konto Solidarität International (SI), wo jeder Cent übergeben wird.
Wir fordern:
Einen sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine und im GAZA, sowie die Freilassung der Geiseln.
Und wir fordern von der Regierung im Zusammenhang mit dem Haushaltsentwurf:
Keine Abwälzung der Krisen- und Kriegslasten auf die Bevölkerung
Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo informiert:
Pressemitteilung von Kumpel für AUF
Darf man bei Betriebsversammlungen künftig nicht mehr seine Meinung sagen? Damit darf K+S nicht durchkommen!
Inzwischen ist der Fall recht bekannt in der Region: ein junger Bergmann aus dem Werk Werra klagt gegen die fristlose Kündigung durch K+S. Er hatte sein Redemanuskript für die Betriebsversammlung Ende September im Vorfeld einzelnen Kollegen gegeben und sie um Hinweise dazu gebeten. Das wird ihm
Protest gegen die Kündigung von Julian Quelle: www.rf-news.de
von K+S jetzt als unerlaubtes „Flugblattverteilen“ ausgelegt. Die realen Missstände, die er anprangerte, werden als unwahre Tatsachenbehauptungen diffamiert.
Dazu muss man wissen: bei einer Betriebsversammlung hat der Betriebsrat das Hausrecht. Das Recht auf Aussprache ist im Betriebsverfassungsgesetz festgeschrieben. Auch polemische Überspitzungen sind nach der Rechtsprechung zulässig. Die Richterin sprach beim Gütetermin von einem ‚Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit des Mitarbeiters und der Imagewahrung des Betriebs‘. Da scheint K+S aber große Angst um ihr Image zu haben, wenn schon versucht wird, die Meinungsfreiheit bei einer – wohlgemerkt nichtöffentlichen – Versammlung einzuschränken! Muss man künftig Angst um seinen Arbeitsplatz haben, wenn man auf Betriebsversammlungen seine Kritiken äußert und das gemeinsam mit Kollegen vorbereitet? Damit darf K+S nicht durchkommen! …
Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung im Anhang. Außerdem als Anhang das neue Flugblatt von Kumpel für AUF, welches ab morgen in der Region zum Einsatz kommt.
Kumpel für AUF hat in diesem Zusammenhang zu einer Unterschriftensammlung gegen die fristlose politische Kündigung des Bergmanns aufgerufen.
Auf der letzten Bochumer Montagskundgebung 2023 zeigte sich energischer Protest gegen die Angriffe der Bundesregierung auf die Sozialleistungen wie das Bürgergeld, die Waffenlieferungen an reaktionäre Staaten und die geplante Aussetzung der Maßnahmen gegen die bereits begonnene Umweltkatastrophe.
Nach der Eingangshymne informierte einer der Moderatoren die Demoteilnehmer über die Absicht der Opposition im Deutschen Bundestag, das Bürgergeld nicht wie bereits gesetzlich beschlossen zu erhöhen. „Eine Regierung, die nicht einmal ihre beschlossenen eigenen Gesetze einhält, ist mehr als unglaubwürdig. Die Erhöhung des Bürgergeld ab 2024 um 12% war von der Ampel-Regierung und auch der Opposition von CDU/CSU verbindlich beschlossen worden. Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgericht, die 60 Milliarden Euro hohe Sondervermögen (das nicht verbraucht wurde) jetzt für den Umweltschutz zu verwenden, wurde von Karlsruhe als verfassungswidrig gekippt. Die Bundesregierung doktert jetzt herum, wie sie diese Haushaltslücke schließen soll. Wie immer soll bei den Sozialausgaben gespart werden, während das Sondervermögen für den Rüstungshaushalt (100 Milliarden Euro und mehr) nicht angetastet wird“, erläuterte der Moderator, „darüber lasst uns diskutieren“.
Am 11. Dezember findet zum letzten Mal in diesem Jahr die Montagsdemo in Gelsenkirchen statt – mit einem Jahresrückblick und Ausblick auf das nächste Jahr. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz, Bahnhofstraße.
Erwartet werden am offenen Mikrofon Berichte von den Aktivitäten zum diesjährigen internationalen Umweltkampftag und eine Einschätzung zur 28. Weltklimakonferenz in Dubai. Brennpunktthemen ist auch der Kampf um Arbeits- und Ausbildungsplätze – der angekündigte Arbeitsplatzabbau bei ZF, bei REAL und viele andere solcher Hiobsbotschaften fordert unseren Widerstand heraus. Umweltschutz und Schaffung von Arbeitsplätzen sind kein Gegensatz – aber das muss auf Kosten der Profite von Konzernen und Banken durchgesetzt werden! Die Unterstützung des Tarifstreiks im öffentlichen Dienst und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind sehr bedeutend und ebenfalls Thema am kommenden Montag.
Die Montagsdemo fordert: Hände weg vom Bürgergeld! Dass die Erhöhung auf der Kippe steht und unsere Beurteilung sind auch Thema auf der Kundgebung. Wenn das „Lohnabstandsgebot“ nicht mehr funktioniert, dann liegt es an den Dumpinglöhnen und nicht an den Sozialleistungen! Auch wenn die Inflationsrate im November 2023 auf 3,2 Prozent gesunken sein soll, ist das kein Grund, das Bürgergeld ab 2024 nicht zu erhöhen.
Die internationale Solidarität gilt allen, die von Krieg, Verfolgung und Unterdrückung betroffen und auf der Flucht sind. Während hier vorweihnachtliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt herrscht, kämpfen in Palästina und Israel, in der Ukraine und anderen Ländern viele Menschen um das nackte Überleben, Tausende werden Opfer der blutigen Kriege. 80 Prozent der pslästinensischen Bevölkerung Gazas sind auf der Flucht, viele sind abgeschnitten vom Zugang zu Wasser, ausreichend Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Der Protest dagegen wächst weltweit, auch die Montagsdemo organisiert die Solidarität.
Alle Interessierten sind auf antifaschistischer Grundlage herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen und Plakate mitzubringen.
Die Bundesweite Montagsdemo trauert um ihren Freund und Mitstreiter, langjähriges Mitglied und Sprecher der Koordinierungsgruppe Hans Nowak.
Hans Nowak verstarb am 4. Dezember 2023 nach langer schwerer Krankheit und doch überraschend. Er wurde nur 71 Jahre alt.
Hans war Montagsdemonstrant der ersten Stunde seit August 2004 und Moderator der Bottroper Montagsaktion. Bis 2020 war er Mitglied der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo und lange Zeit einer ihrer Sprecher. Er betreute jahrelang unsere Homepage.
Er stand in Wort und Tat für die Einheit von Arbeiterinnen und Arbeitern und Erwerbslosen. Besonders lag ihm die Kampfeinheit mit den Bergleuten und mit der Bochumer Opel-Belegschaft im Kampf um ihre Arbeitsplätze und den Erhalt des Werkes am Herzen. Im Dezember 2014 moderierte er die Kundgebung „Die Fackel weiter tragen!“
Hans verstarb nach langer schwerer Krankheit. Er litt an COPD, wie viele Arbeiter im Ruhrgebiet. Darum machte er nie großes Aufsehen. Er engagierte sich bis zum Schluss nach seinen Möglichkeiten für die Montagsdemobewegung.
Hans war bescheiden, kämpferisch, und hilfsbereit, er setzte sich für die Belange der Hartz IV-Empfänger ein. weiterlesen
Die mehr als fünf Millionen Bürgergeld-Empfänger bekommen zum 1. Januar 2024 im Schnitt rund 12 Prozent mehr – Alleinstehende dann 563 Euro. Aber wahrscheinlich nur, weil nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit die Auszahlung technisch bereits vorbereitet ist (Quelle: Nachrichten im WDR 4). Die Erhöhung steht auf der Kippe.
Reaktionäre Politiker wie Söder und Teile der FDP tönen: „Die Balance zwischen Fördern und Fordern stimmt nicht“. Damit favorisieren diese Politiker eindeutig den Niedrigstlohnsektor aus und behaupten, Arbeiten muss sich wieder lohnen! Wenn das „Lohnabstandsgebot“ nicht mehr funktioniert, dann liegt es an den Dumpinglöhnen und nicht an den Sozialleistungen!
Selbst wenn die Inflationsrate im November 2023 auf 3,2% gesunken sein soll (gegenüber 9,9 Prozent im Januar 2023), berechtigt das in keinem Fall, das Bürgergeld ab 2024 nicht anzuheben. Die Preise für Lebensmittel steigen weiter, außerdem entfällt die sog. Strom- und Gaspreisbremse ab 2024. Bereits jetzt kündigen viele Energieversorger die Erhöhung der Strompreise an – die Kosten für Haushaltsstrom werden ohnehin nicht vom Jobcenter oder Sozialamt übernommen! Besonders rügen die Montagsdemonstranten die Behauptung des CDA-Flügel der CDU, diese Partei wäre auf Seiten der kleinen Leute, weil die CDA gegen die Nichtanhebung des Bürgergelds ist.
Die Bochumer Montagsdemo fordert einen Mindestlohn von 15,00 Euro/Std und sofortige Rücknahme der asozialen Pläne der Nichtanhebung des Bürgergeldes und der Sozialhilfe/Grundsicherung!
Die letzte Kundgebung in 2023 findet am kommenden Montag, 11.12.23, um 18.00 Uhr auf der Kortumstr in Höhe der Hausnummer 42 statt (südlich vom Husemannplatz).
Wer es heute durch Schnee und Regen zur Europa-Galerie gepackt hatte, war da – viele andere sendeten Vorweihnachtsgrüße und gute Wünsche. Danke auch dafür. Es war wirklich ekliges Wetter.
Die Montagsdemo bildete heute vor allem den Auftakt zu einer Aktionswoche in Saarbrücken im Kampf gegen die begonnene globale Umweltkatastrophe.
Der rote Faden dabei war: Es ist nicht ganz allgemein „der Mensch an sich“, der diese Katastrophe verursacht und befeuert, wie es gerne dargestellt wird aus Gründen der Spurenverwischung.
Am Beispiel der unterschiedlichen COs-Fussabdrücke – etwa von Elon Musk oder dem Milliardär Abramowitsch im Unterschied zu den Bewohner*innen von Somalia – wurde aufgezeigt, wer allein schon durch seinen persönlichen Lebensstil die verbrecherische Zerstörung der Erde vorantreibt. Es sind die Leute, die auch die Macht über Milliarden Menschen für sich beanspruchen, die Art und Weise der Produktion beherrschen und jeden Krieg dafür zu führen bereit sind.
Es wurde gefordert, nach dem Verursacher-Prinzip die Umweltkämpfe zu führen: im Saarland und an der Ruhr muss der Ruhrkohle-AG Widerstand entgegengesetzt werden, die die Pumpen abstellen und den Grundwasserspiegel ansteigen lassen will und sich aus der Verantwortung stehlen will für ihre jahrzehntelange Kohleförderung unter Verwendung giftigster Stoffe.
Ein Automobil-Arbeiter erklärte uns, warum die sogenannte Transformation zur e-Mobilität bereits gescheitert ist: Tausende Arbeitsplätze stehen allein im Saarland auf dem Spiel – Ford, Michelin, ZF… Er forderte die sofortige Einführung der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, aber sprach sich auch für eine echte Verkehrswende aus, mit ganz konkreten Bedingungen.
Am 4.12.23 findet die letzte Montagsdemo im Jahr 2023 statt. Vorab: Wegen des Weihnachtsmarkts nicht auf dem Berliner Platz, sondern ein paar Meter die Bahnhofstr. – Hoch Bahnhofstr./ Ecke Beethovenstr -. Aber wie immer um 17:00 Uhr.
Wir wollen zum einen zurückblicken auf ein sehr ereignisreiches Jahr 2023. Der Krieg in der Ukraine wütet weiter. Der Krieg Israel/ Palästina nimmt nach der Feuerpause wieder Fahrt auf und, was manchmal durch die Kriege in den Hintergrund tritt, die globale Umweltkatastrophe schreitet voran. Zur Zeit findet die 28. Weltklimakonferenz in Dubai statt mit der wir uns als aktuelle Thema beschäftigen wollen.Zum anderen blicken wir als Montagsdemo weiter optimistisch in die Zukunft und wollen auch für das Jahr 2024 nicht nur als Tag des Widerstandes weitermachen, sondern auch für eine lebenswerte Zukunft.
Wie da die einzelnen Standpunkte sind, was wir 2024 machen werden und wie bei so vielen „schlechten“ Nachrichten trotzdem optimistisch in die Zukunft geschaut werden kann, darüber werden wir wie immer am offenen Mikrofon diskutieren.
An dieser Stelle schon mal vielen Dank an alle Unterstützer die dieses Jahr die Montagsdemo mit Teilnahme, Redebeiträge, Spenden oder Organisation unterstützt haben und falls wir uns am 4.12.23 nicht sehen, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2024.
Für alle anderen: Wir sehen uns am Montag!
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen I.A. Jan Vöhringer 0176/34431449
Kundgebung der Montagsdemo am 04.12.23 !!! Wegen Weihnachtsmarkt diesmal in der Mittelstraßen in Höhe von Salamander!!!
30.11. Beginn der 28. Weltklimakonferenz:
Nehmt ihnen die Welt aus der Hand, eh sie verbrannt!
Das Scheitern der Weltklimakonferenz ist vorprogrammiert. Nicht nur die Klimakatastrophe bedroht die Lebensgrundlagen der Menschen, auch andere Faktoren wie der immer rücksichtslosere Raubbau an Naturstoffen durch internationale Konzerne sind weit fortgeschritten. Eine globale Umweltkatastrophe ist eingetreten. Ausgerechnet ein Vertreter dieser Konzerne, Sultan Ahmed al-Dschabir, der Industrie-Minister Dubais und gleichzeitig Chef des staatlichen Öl- und Gas-Konzern ADNOC, führt die Konferenz. Was soll dabei rauskommen? Statt weiter zuzugucken, wie 80000 z.T. Regierungs- und Konzernvertreter unverbindlich diskutieren müssen wir kämpfen. „System change, not climat change!“ Dieser Ruf ist weltweit auf vielen Demonstrationen zu hören!
Kommt zur Kundgebung am 04.12.23, um 17 Uhr 30 diesmal in der Mittelstraße in Höhe von Salamander.
gerne schickt auch Eure Liedvorschläge für die Weihnachtsfeier der Montagsdemo!
Wie versprochen in loser Folge übers Wochenende ein paar links / Lied-Vorschläge für unsere Weihnachtsfeier nach der 516. Montagsdemo am kommenden 04.12. Hier dieses Lied ist ein millionenfach gesungenes und gecovertes Lied zum Befreiungskampf in Palästina (ich glaube von 2009) von Michael Heart. „We will not go down“ (Gaza tonight)
Liebe MontagsdemonstriererInnen, liebe FreundInnen der Montagsdemo
unser gestriges Vorbereitungstreffen am 27.11. hat festgelegt:
Nach der Montagsdemo am 04.12. – dem kommenden Montag – wird gefeiert!
Jede(r) trägt was dazu bei. Bringt alle was feines Kleines zum essen mit. Lieder, Gedichte und kleine Sketche – international – sind willkommen! Und ein kleines Geschenk bringt auch mit bitte (2.- bis 3.- € ist ok). Kassenbericht und Rechenschaftsbericht vom ganzen Jahr 2023 der Montagsdemo Saarbrücken werden vorbereitet (@ Hoffi: klappt das?). Ich sende in den nächsten Tagen noch ein paar Lied-Texte – es wäre schön, wenn wir diese und andre Lieder zusammen singen könnten bei der Montagsdemo und / oder danach. Üben, üben, üben…
Die Montagsaktion Zollernalb lädt am kommenden Montag, 4.12. um 17.30 Uhr vor der Stadtkirche
Balingen wieder zur Kundgebung mit offenem Mikrofon ein. Am 30.11. beginnt in Doha die
Weltklimakonferenz, begleitet von weltweiten Protesten der Umweltbewegung angesichts der
inzwischen eingesetzten Weltklimakatastrophe. Die Montagsaktion positioniert sich klar gegen die
Klimaleugner um die AfD und die Verharmlosung der Situation durch Regierung und Opposition.
Die Montagsaktion mit ihrem Kern des Kampfs gegen die Hartz-Gesetze, heute „Bürgergeld“, steht
gegen das Ausspielen von Umweltschutz und sozialen Errungenschaften.
In den letzten Wochen wird eine regelrechte Kampagne gegen Bürgergeldempfänger gefahren.
Scharfmacher aus AfD, CDU/CSU und FDP wollen hier „sparen“ und hetzen gleichzeitig gegen
berechtigte Lohnforderungen in den Tarifkämpfen von Ver.di und GDL. Im Klartext bedeutet das
die Krisen- und Kriegslasten verschärft auf die Massen abzuwälzen. Gleichzeitig machen
insbesondere Energie- und Automobilkonzerne Rekordumsätze und Profite, häufen Schmarotzer
wie Google, Apple oder Amazon ungekannte Reichtümer an und soll der explodierende
Rüstungshaushalt samt „Sondervermögen“ unangetastet bleiben. Die Montagsaktionen werden
dagegen den aktiven Widerstand organisieren. Auch das wird ein Thema der Diskussion sein.
Wenn auch mit Verspätung – der Bericht der Bundesweiten Montagsdemo über die Herbstdemos 2023
Regionale Herbstdemonstrationen im Zeichen des Protests gegen Arbeitsplatzvernichtung und Umweltzerstörung, für internationale Solidarität und eine offene Strategiedebatte über die gesellschaftliche Alternative des Sozialismus
800 feste Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hunderte weitere und viel Zuspruch von Passanten umfassten die drei regionalen Herbstdemonstrationen am Samstag 28. Oktober in Erfurt, Hamburg und Stuttgart. Sie standen unter dem Motto „Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern mit klarem Blick den Protest gegen die Abwälzung der Krisen- und Kriegslasten auf die Bevölkerung auf die Straße tragen!“ Selbstbewusst und mit ihrem Markenzeichen des offene Mikrofons auf antifaschistischer Grundlage …
Auf den Demonstrationen kamen Bergleute, Stahlarbeiter, Automobilarbeiter, Hafenarbeiter zusammen und verpflichteten sich: kein Kampf darf mehr alleine bleiben. Das ist gerade in einer Situation angekündigter und begonnener Entlassungswellen in verschiedenen Betrieben von großer Bedeutung.
Besonderes Anliegen der Herbstdemonstrationen war die Rettung der Menschheit vor der globalen Umweltkatastrophe, die begonnen hat. Die Demonstrationen forderten einschneidende Sofortmaßnahmen damit die Lebensgrundlagen der Menschheit nicht weiter unaufhaltsam zerstört werden. Die Hauptursache für die begonnene Umweltkatastrophe ist die Profitgier der internationalen Konzerne, die für die Abholzung der Regenwälder, Vermüllung der Meere, Vergiftung der Flüsse und dem hemmungslosen Abbau von Rohstoffen verantwortlich sind.
Die Umweltgewerkschaft betonte die Einheit: Kampf um Arbeitsplätze und um den Erhalt der natürlichen Umwelt bilden eine Einheit. Sie lud zu einer Strategiekonferenz ein – Umweltkampftag am 9.12.2023.
aus Protest gegen die UN-Klimakonferenz in Dubai vom 30.11. bis zum 12.12. 2023 soll der Schwerpunkt unserer 516. Saarbrücker Montagsdemo am 04.12. sein: die mutwillige Zerstörung des Planeten Erde durch die Herrschenden der Länder dieser Welt aufhalten zu helfen und nüchtern klarzulegen – es ist längst nach 12:00. Also aufstehen (lernen)! statt Panik oder Resignation.
Zur Vorbreitung treffen wir uns am Montag, den 27.11. um 12:00 im Café Jederman. (auch zur Vorbereitung unsere Weihnachtsfeier!!!).
Was gut dazu passt und wozu ich Euch auf Bitte der MLPD Saarbrücken einladen möchte, hier deren Einladungzur Veranstaltung:
Montag, 11.12. 18:30 (Einlass 18°°) Veranstaltung zu dem neu erschienen Buch von Stefan Engel, Gabi Fechtner und Monika Gärtner-Engel:
„Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen“.
Ort: Nauwies 19, Nauwieser Str. 19 in Saarbrücken
Eintritt: 4.- / 2.-
Referent: Rolf Tickert
Trotz großer Aufmerksamkeit für die Umweltfrage wird die Dimension der Zerstörung der natürlichen Umwelt auch in der Umweltwissenschaft meist unterschätzt, von der Regierung verharmlost. Was bedeutet es, dass eine globale Umweltkatastrophe bereits begonnen hat und wie kann sich die Menschheit noch vor ihr retten. Wir erhoffen uns eine lebhafte Diskussion dieser Fragen!
Zu dem von der KOG der Bundesweiten Montagsdemo entworfenen Programm äußerte sich Monika G. von der Gelsenkirchener Montagsdemo. Nachfolgend die Antwort von der KOG als Anhang.
Der Rektor der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg wollte eine Veranstaltung mit dem Referenten Georg Stein „Eskalation im Nahen Osten“ verbieten. Die Heidelberger Montagsdemo protestierte dagegen in aller Schärfe und richtete einen offenen Brief an den Rektor dieser Hochschule. Die Veranstaltung hat trotzdem stattgefunden.
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Werner Arnold,
im Anhang sehen Sie die Solidaritätserklärung der Montagsdemobewegung Heidelberg
„Kritik an ihrer einseitigen unsachlichen, ja wahrheitswidrigem Versuch eine notwendige demokratische Veranstaltung in Heidelberg verbieten lassen zu wollen“
Mit freundlichen Grüßen
Matz Müllerschön
Moderator der Montagsdemo Heidelberg
Der Moderator teilte weiter mit:
PS: gerade sehe ich, dass mein Lieblingstrainer Christian Streich den Julius Hirsch Preis erhalten hat. Gerne können wir über seine Inhalte diskutieren.
Ein Satz den ich Ihnen persönlich mitteilen will: „„Wenn ich höre, dass Politiker aus der sogenannten deutschen Mitte von importiertem Antisemitismus reden, dann ist das mehr als unverantwortlich, das ist unglaublich“,…“Wenn solche Sprüche aus der Mitte kommen, dann weißt du, wo wir sind. Und das ist hochgradig inakzeptabel und gefährlich. Das macht einem Sorgen.“ so Streich. Falls Sie im Fußball nicht so bewandert sind: Julius Hirsch war ein jüdischer deutscher Nationalfußballer der 1943 von den Nazis in Ausschwitz ermordet wurde,- nicht von Linken, Kommunisten oder fortschrittlichen Leuten, bis hin zu aufrichtigen Christen – die saßen oft bereits schon vorher in den KZs und wurden von den Nazis ermordet. Seine Kinder Heinold (22) und Ester damals (17) wurden in das KZ Theresienstadt deportiert. Beide wurden durch die Befreiung des Lagers durch die Rote Armee am 7. Mai 1945 gerettet weitere Infos über „Julle“ https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Hirsch_(Fu%C3%9Fballspieler)#Herkunft_und_Jugend
Mit gut 20 Personen begann auf der Bochumer Montagsdemo nach dem Singen der Eingangshymne eine lebhafte, interessante Diskussion zum Thema der bereits eingesetzten Umweltkatastrophe, was in den Medien immer noch verharmlosend als „Klimawandel“ bezeichnet wird.
„Fast täglich erreichen uns Meldungen über verheerende Stürme, Überflutungen, Waldbrände oder Dürren in großen Teilen der Welt. Aktuell sind Gebiete von Frankreich überflutet. Diese Natuereignisse nehmen in immer kürzeren Abständen zu. Das sind alles Konsequenzen aus der von Menschenhand (den internationalen Konzernen) verursachten Erderwärmung. Aus Profitgründen wurden (werden) Wälder abgeholzt, Regionen durch Raubbau an Rohstoffen unbewohnbar gemacht und Kraftwerke mit fossilen Energien weiter ausgebaut. Hinzu kommen noch die Vergiftung der Luft und des Wassers durch Schadstoffe sowie die allgemeine Vermüllung“, leitete einer der Moderatoren die Debatte ein, „dagegen gehen wir auf die Straße!“
Entgegen des verharmlosenden „Klimawandel“ hat die weltweite Umweltkatastrophe bereits eingesetzt. Unwetter, Überschwemmungen, Waldbrände usw. nehmen immer mehr zu. 2023 war nach Angaben der Medien das heißeste jemals gemessene Jahr auf der Erde. Selbst das UNO-Klimasekretariat spricht von einer Erderwärmung bis zu 2,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts (Bericht vom 26.10.23 im Spiegel). Die Folgen für die Umwelt sind nicht absehbar.
Die Bochumer Montagsdemo sieht als Hauptgrund für die einsetzende Klima- und Umweltkatastrophe die Umweltzerstörung durch die weltweiten Konzerne, die hemmungslos Rohstoffe ausbeuten, Wälder abholzen und Flüsse und Luft vergiften.
Die Bochumer Montagsdemo mobilisiert daher zum internationalen Umweltkampftag am 9.12.2023, wo in vielen Städten Deutschlands gegen die fortschreitende Zerstörung der natürlichen Umwelt protestiert wird.
Die Kundgebung ist am kommenden Montag, 13.11.23, um 18.00 Uhr auf der Kortumstr. zwischen Citypoint und Drehscheibe. P.S.: Sollte dieser Ort wegen des Aufbaus des Weihnachtsmarkts nicht verfügbar sein, findet die Kundgebung auf der Kortumstr. 42 -südlich vom Husemannplatz- statt.
An diesem Montag – 13.11.23 – ruft die Montagsdemo mit Bündnispartnern ab 17.30 Uhr am Robert Brauner Platz erneut zu einer Kundgebung auf.
In der Vielfalt der Kundgebungen und Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg „zeichne man sich dadurch aus, dass man klar die Aggression Israels, aber auch das faschistische Massaker der Hamas ablehne“.
Auf dem Forderungskatalog der Protestierenden stehen:
Stoppt den Krieg in Gaza!
Nein zum Staatsterror der israelischen Regierung
Ja zur Solidarität mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volkes!
Verbot und wirkliche Auflösung aller faschistischen Organisationen – ob deutscher oder religiös verbrämter wie der Hamas!
Kampf gegen jede Einschränkung des Demonstrationsrechts!
Mit Bestürzen erfuhr die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo von dem brutalen Verhalten der Polizei auf den Montagsdemonstrationen in Halle, Berlin, Dortmund und Magdeburg. Unter dem absurden Vorwurf, auf diesen Demonstrationen seien antisemitische Reden gehalten und Volksverhetzung betrieben worden, löste die Polizei bereits genehmigte Kundgebungen wieder auf. Besonders brutal ging die Polizei in Halle vor, wo der Moderator Frank Oettler gewaltsam an dieser Rede gehindert wurde, Redemanuskripte von der Polizei beschlagnahmt wurden und die Kundgebung aufgelöst wurde.
Teilweise kam es sogar zu vorübergehenden Festnahmen wie z.B. bei dem Liedermacher und Sänger Nümmes in Berlin.
Die Bundesweite Montagsdemo verurteilt die faschistoiden Polizeieinsätze aufs Schärfste!
Wir stehen für „Gib Antikommunismus, Faschismus, Rassismus und Antisemitismus keine Chance!“. Jeder, der an unseren Kundgebungen teilgenommen hat, erlebt das und kann das bestätigen. Wir lassen uns aber nicht unsere völlig berechtigte und dringend notwendige Kritik an der israelischen Regierung verbieten.
Hier sind die Auswirkungen der Rechtsentwicklung der Bundesregierung und der Versuch, das grundgesetzliche Recht auf Demonstrationsfreiheit auszuhebeln, deutlich sichtbar geworden! Wir machen in diesem Zusammenhalt deutlich, dass der Befreiungskampf der Palästinenser nicht mit den Gräueltaten der klerikal-faschistischen Hamas in einen Topf geworfen werden darf!!
Liebe Montagsdemonstranten in Halle, Berlin, Dortmund und Magdeburg und in allen Städten,
wir solidarisieren uns mit eurem Kampf gegen jeden Abbau der Demonstrationsfreiheit, versichern euch unsere Unterstützung und wünschen euch und uns auch beim juristischen Vorgehen gegen das unsägliche Verhalten der Polizei viel Erfolg!
Wer nicht erkältet war, Corona hatte oder vom Zugausfall der deutschen Bahn um die Teilnahme an der heutigen Montagsdemo gebracht wurde, konnte sich heute in der Bahnhofstraße einmal mehr davon überzeugen: Auch in Saarbrücken ist die Montagsdemo DIE Adresse für einen wachen und differenzierten Diskurs am offenen Mikro – und gerade darum auch eine lebendige Kraft im Kampf gegen die Meinungsmache der Regierung in Bezug auf den brutalen Krieg Israels in Gaza – und für die Lebensinteressen all derer, die direkt oder indirekt von den Hartz-Gesetzen betroffen sind. Viele Passanten horchten auf.
2 Themen und ihr Zusammenhang bestimmten die Protestaktion: Zum einen die Abschiebe, Asyl- und Schikanepolitik gegen Migrantinnen und Migranten, die heute mit dem Ministerpräsidententreffen einen weiteren Höhepunkt erlebte. Zum anderen der Protest gegen Israels imperialistischen Krieg gegen die Bevölkerung in Gaza.
„Äußerungen wie die von Olaf Scholz – ‚wir müssen endlich im großem Stil abschieben‚(!), – haben sich vor Jahren noch ausschließlich Faschisten von der NPD zu machen getraut, heute ist das rot-grün-gelbe Regierungs- und zugleich schwarze Oppositionspolitik, befeuert durch eine Welle der Islamophobie im Schlepptau der Kriminalisierung pro-palästinensischer Demonstrationen. Das ist ein ungeheurer Rechtsruck“, wurde empört gesagt.
die Koordinierungsgruppe der Essener Montagsdemonstration protestiert gegen den Versuch der Zensur und des Eingriffs in Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit durch das Essener Polizeipräsidium am
heutigen Tag. Heute Vormittag meldete sich das Polizeipräsidium Essen beim Versammlungsleiter der Montagsdemonstration Essen, Rechtsanwalt Roland Meister, weil es sich an der Losung „Nein zum Staatsterror der israelischen Regierung“ störe. Eine Demonstration dürfe aufgrund der Losung nicht stattfinden und dieKundgebung solle von ihrem angestammten Platz verlegt werden.
Dies ist umso empörender, da am vergangenen Freitag in Essen bekanntlich eine große Demonstration stattfand, wo das Auftreten islamistisch-verbrämter faschistischer Kräfte von der Polizei nicht unterbunden wurde.
Der Versammlungsleiter wies darauf hin, dass die offiziell bestätigte Montagsdemonstration für den 6.11. angesichts der aktuellen Entwicklung ihr Thema erweitert hatte auf: „Stoppt den Krieg in Gaza! – Nein zum
Terror der Hamas – Nein zum Staatsterror der israelischen Regierung“.
Diese Eingriffe in das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit und der Zensur der berechtigten Kritik am Vorgehen der israelischen Regierung gegenüber der palästinensischen Bevölkerung und ihrem Kampf gegen Unterdrückung und Apartheid ließ die Montagsdemonstration nicht zu, erhob unmittelbar Einspruch und forderte deren Rücknahme.
Soeben erreichte uns die Meldung, dass die Kundgebung der Montagsdemonstration auf der Porschekanzel mit Demonstration stattfinden kann.
Millionen Menschen weltweit gehen auf die Straße und fordern einen sofortigen Waffenstillstand und ungehinderte humanitäre Hilfe für die in Gaza eingeschlossenen Menschen. Wie auch die mehrheitlich von der UN-Generalversammlung verabschiedete Resolution vom 27.10.23. Die Antwort der israelischen
Regierung ist Ablehnung der Resolution und verstärktes Bombardement.
Die Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf lässt sich nicht verbieten und schließt eine klare Ablehnung allerislamistisch-faschistischen oder zionistischen, ultrareaktionären Kräfte ein.
Miriam Urbat
Sprecherin der Montagsdemonstration Essen
Schluss mit dem brutalen Krieg in Israel und Palästina! Gegen die faschistische Hamas und gegen den israelischen Staatsterror gegen die palästinensische Bevölkerung! Hände weg vom Versammlungs- und Demonstrationsrecht!
Für uns ist klar: Wir verabscheuen und verurteilen den faschistischen Angriff der Hamas auf Zivilisten in Israel. Wir bekennen uns zum Existenzrecht Israels und bekämpfen jede Form von Antisemitismus. Die Hamas hat nichts mit dem berechtigten Befreiungskampf der Palästinenser zu tun. Das faschistische und nationalistische Vorgehen der Hamas spaltet den Befreiungskampf und gibt der ultrareaktionären israelischen Regierung, die ebenfalls Faschisten in ihren Reihen hat, einen Vorwand für ihre zutiefst menschenverachtendes Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung im Gazastreifen und der Verbreitung von Rachegedanken. Es droht ein kriegerischer Flächenbrand im Nahen Osten. Die israelische Regierung hat eine Bodenoffensive begonnen, um den Gazastreifen zu zerstören und die palästinensische Bevölkerung mit brutalster Gewalt zu vertreiben. Wir protestieren gegen den Staatsterror der israelischen Regierung. Er verstößt gegen das internationale Völkerrecht.
Am nächsten Montag, dem 6.11.23 lädt die Montagsdemo Bottrop um 17.30 Uhr ein, auf der Hochstrasse in Bottrop-City, gegenüber C&A und Mayerscher. Über die angekündigte Abschiebung der Bottroper Familie Adirbelli wird informiert. Aber auch die Bedenken sollen Thema sein. Was wird besser für uns, wenn Flüchtlinge abgeschoben werden? Wieso sollen wir das glauben?
Außerdem: Die Lage im nahen Osten treibt jeden um. Die Lage der israelischen Bevölkerung auf der einen Seite und der palästinensischen Bevölkerung auf der anderen ist eine Waffenruhe das Mindeste.
Wir freuen uns auf eine streitbare und solidarische Montagsdemo.
Das Presseteam der Bottroper Montagsdemo – dem Original seit 2004
Rede von Jürgen Jung , Gründungsmitglied von Salam Shalom, Arbeitskreis Palästina-Israel e. V. und derzeit Mitglied im kollektiven Vorstand des Vereins
Sie wurde in Auszügen auf der Herbstdemonstration der bundesweiten Montagsdemo in Stuttgart am 28. Okober 2023 vorgetragen. Wir dokumentieren sie auf der Homepage in voller Länge.
„Freiheit“, schrieb Rosa Luxemburg einst, „ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Leider ist es in der momentan aufgeheizten Situation notwendig geworden, auf diese schlichte Wahrheit hinzuweisen, denn angesichts der verfahrenen Situation im Nahen Osten wird derjenige ja bereits verurteilt, der es sich erlaubt, auf mögliche Entstehungs-bedingungen und Ursachen des terroristischen Angriffs der Hamas vom 7. Oktober aufmerksam zu machen. Das gilt dann bereits als dessen Relativierung, ja vielfach sogar als Ausdruck des Antisemitismus, und es wird von Medien wie Politik die unverbrüchliche Solidarität mit Israel beschworen, dessen Sicherheit deutsche „Staatsraison“ sei. Und es wird in der Regel betont, dass wir mit der – wie es heißt – „einzigen Demokratie im Nahen Osten“ die gleichen Rechte teilen.
Verwundert reibt man sich die Augen und fragt sich, ob im Mainstream immer noch nicht angekommen ist, was in den letzten Jahren von israelischen und jüdischen Intellektuellen und Organisationen immer wieder betont und nachgewiesen wurde, nämlich, dass Israel ein „siedlerkolonialistischer Apartheidstaat“ sei.
Die gestrige spontane Kundgebung auf der Kortumstr. zwischen Citypoint und Drehscheibe gegen den Nahost-Krieg war mit über 40 Personen gut besucht. Das Internationalistische Bündnis – ein Dachverband von über 40 Trägerorganisationen – wie z.B. dem Frauenverband Courage hatte dazu aufgerufen.
Die Kundgebung wurde mit mit der Vorstellung des Bündnisses und dem Hintergrund dieser spontanen Kundgebung von einem Mitglied im Bündnisrat des Internationalistischen Bündnis eingeleitet. „Mit dem heutigen Tag hat die Bodenoffensive des israelischen Militärs im Gaza-Streifen begonnen. Zuvor gab es zahlreiche Bombenangriffe. Wir verurteilen die Gräueltaten der klerikal-faschistischen Hamas auf das Äußerste. Aber die Vorgehensweise der Regierung unter Nethanjaju gegen eine Vielzahl von unschuldigen Menschen wie Unterbrechung der Energie- und Wasserversorgung wie auch die Abriegelung des gesamten Gaza-Streifen ist ebenso ein Kriegsverbrechen“, ergänzte eine Rednerin vom Bündnisrat des Interbündnisses.
Mehrere Vertreter-innen von verschiedenen Trägerorganisationen des Interbündnis wie z.B. die Umweltgewerkschaft, die Bundesweite Montagsdemo, die Jugendorganisation Rebell, die MLPD, AUF Witten sowie die Wittener und Bochumer Montagsdemo und mehrere Einzelpersonen beteiligten sich an der lebhaften Kundgebung.
In einem Redebeitrag vom Delegierten von AUF Witten hieß es: „Kriege wie in Gaza oder auch in der Ukraine fallen nicht vom Himmel, sondern haben immer eine Ursache. Der Hauptgrund ist das Ringen der imperialistischen Staaten um die Vorherrschaft in der Welt. Die Klerikal-Faschisten Hamas werden beispielsweise von dem ebenfalls faschistischen Staatsregime im Iran unterstützt, während der Iran gute Beziehungen zu Russland hat und auf dem Weg zum neuimperialistischen Land ist. Israel ist auf der Seite der imperialistischen Länder der NATO. Wir stellen uns auf keine der beiden Seiten und fordern einen sofortigen Stopp des Krieges und verurteilen sowohl den Terror der Hamas an der israelischen Bevölkerung als auch die menschenrechtsfeindliche Kriegsführung durch Nethanjaju. Wir heben hervor, dass der Befreiungskampf der Palästinenser nicht mit den faschistischen Hamas in einen Topf geworfen werden kann!
Ein Redner von der Bochumer Montagsdemo prangerte das Demonstrationsverbot im Zusammenhang mit Palästina in vielen Städten Deutschlands an. „Wer in Deutschland das Regime Nethanjajus in Israel kritisiert oder einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza fordert, gilt schon als antisemetisch, obwohl diese Kritiken mit Antisemetismus überhaupt nichts zu tun haben. Während bereits viele Länder in der UN einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza fordern, ist Deutschland dagegen. Selbst die Außenministerin Baerbock spricht sich gegen einen Waffenruhe aus und sollte zurücktreten!“
Pressemitteilung des Internationalistischen Bündnisses Gelsenkirchen
Moderatorin Monika Gärtner-Engel begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Protestkundgebung des Internationalistischen Bündnisses anlässlich der begonnenen israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen auf dem Heinrich-König-Platz in der Innenstadt von Gelsenkirchen. Gleich zu Beginn stellte sie klar, dass das Vorgehen der israelischen Armee, die Menschen im Gazastreifen von der Wasser- und Stromversorgung abzuriegeln, dem humanitären Völkerrecht widerspricht und die kollektive Bestrafung der Massen in Gaza ein Kriegsverbrechen ist. Gleichzeitig betonte sie, dass das Internationalistische Bündnis auf allen bisherigen Demonstrationen von Anfang an den faschistischen Terror und die Massaker der faschistischen Hamas an der israelischen Bevölkerung grundsätzlich kritisiert hat. Unter dem Beifall der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklärte sie, dass diese Demonstration dies entschieden ablehnt und sich gleichzeitig uneingeschränkt mit dem palästinensischen Volk und seinem Befreiungskampf solidarisiert. „Wir stehen nicht auf der Seite Israels, sondern auf der Seite der Menschlichkeit, auf der Seite von Demokratie und Freiheit für das palästinensische Volk und auch für das israelische Volk. Es ist eine Lehre aus dem Holocaust, das palästinensische Volk für seine Zukunft und in seinem Lebensrecht zu befreien und zu schützen.“ In diesem Sinne fand die Kundgebung statt.
Die Stimmung auf der Kundgebung war geprägt von Abscheu, Trauer und Empörung sowohl gegen das massenhafte Morden der israelischen Armee an den Menschen im Gazastreifen wie auch gegen die brutalen, massenfeindlichen und faschistischen Massaker und Geiselnahmen der Hamas. Es wurde deutlich: Die humanitäre Katastrophe ist eingetreten!
Das Internationalistische Bündnis Hagen hatte am Montag kurzfristig eine Kundgebungangemeldet: „Stoppt den Krieg in Gaza!“ Ein Teil des Friedrich Ebert Platz in Hagen war alleinschon durch das riesen Aufgebot von Einsatzwagen der Polizei gefüllt. Eine Kollegin sagte ungläubig: „Sind die denn alle wegen uns da?“
Es regnete wie aus Kübeln und trotz sturmflutartigen Regengüssen fand eine mit vielen Schildern und lebendigen Redebeiträgen selbstbewusste Kundgebung statt, die von vielen aufmerksam verfolgt wurde. Passanten waren
unter die Vordächern der Geschäfte geflüchtet und verfolgten von dort interessiert die Kundgebung.
Neben Vertreter des Internaionsitischen Bündnis Hagen sprachen Vertreter von anderen Organisatonen u.a vom Frauenverband Courage, der MLPD, der Montagsdemo, sowie einige Einzelpersonen. Einheit bestand in der Verurteilung des Massakers an israelischen Bevölkerung und dass die faschistische Hamas kein Bestandteil des palästinensischen Befreiungskampfes ist und dass es nicht antisemitisch ist, die zionistische israelische Regierung zu kritisieren für ihren brutalen menschenverachtenden Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung in Gaza. Von der MLPD wurde der echte Sozialismus als Perspektive für ein Leben ohne Ausbeutung und Krieg propagiert.
Angeklagt wurde die deutsche Bundesregierung mit ihrer bedingungslosen Unterstützung für die israelische Regierung und deren völkerrechtwidriges Vorgehen und in Kauf nehmen einer humitären Katastrophe in Gaza. Durch die Hundertschaft der Polizei und ihre 16 seitigen Auflagen an die Kundgebung, die im Namen der Sicherheit die Meinungsfreiheit kastrierte, ließen wir uns nicht einschüchtern. Eine Frau – gebürtige Marrokanerin – seit 33 Jahren in Deutschland und mittlerweile deutsche Staatsbürgerin bedankte sich und sagte: In den letzten Tagen hätte sie sich zum ersten Mal dafür geschämt, die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen zu haben. Ein junger Schüler, selbst Palästinenser, berichtet, dass an seiner Schule nicht über den Krieg in Gaza diskutiert werden darf. Er blieb bis zum Schluss. Ein Palästinenser trägt stolz sein „verbotenes“ Tuch. Er ist Moslem und einem Verein und findet es richtig, dass hier eine Kundgebung stattfindet. Ein Flugblattverteiler berichtete begeistert von tollen Gesprächen und „er habe noch nie soviele Flugblätter verteilt“.
In Gesprächen wurde deutlich, dass sie sich nicht trauten direkt an der Kundgebung teilzunehmen, aber es begrüßten, dass die Kundgebung gemacht wurde. Am Schluss wurden die Passanten und Kundgebungsteilnehmer aufgefordert, Rückgrat zu zeigen, sich nicht einschüchtern zu lassen.
Pressemitteilung: Spahn und Reinigungskonzerne wettern gegen Bürgergeld! Das Existenzminimum muss sanktionsfrei sein! Kommt zu den Herbstdemos der bundesweiten Montagsdemo!
Kaum hat der Bundesrat der Erhöhung des Bürgergelds zum 1. Januar 2024 um 61 auf 563,00 Euro zugestimmt, geht das Geschrei der Unternehmerverbände gemeinsam mit CDU und FDP wieder los. Dazu Ulja Serway, eine Sprecherin der Bundesweiten Montagsdemobewegung: „Angeblich wäre die Erhöhung des Bürgergelds ein Kündigungsgrund für viele Reinigungsfachkräfte und drohe eine Kündigungswelle. Vielleicht haben die Herren Angst, dass sie künftig ihr Büro selbst putzen müssen. Belege für ihre Drohkulisse haben sie ohnehin nicht geliefert. Wenn 61,00 Euro mehr Bürgergeld ein Grund sind, einen Job aufzugeben, dann ist nicht das Bürgergeld zu hoch, sondern es zeigt, wie niedrig die Löhne in diesem Bereich sind. Zusätzlich sind die Reallöhne insgesamt 2022 das dritte Jahr in Folge gesunken, gegenüber 2021 um 4 Prozent. In der Reinigungsbranche sind kleine Unternehmen immer mehr verdrängt worden, staatliche Einrichtungen wie die Universitäten haben die Bereiche outgesourct. Immer mehr Reinigungskräfte arbeiten heute bei großen Konzernen wie Piepenbrock, Klüh oder Stölting. Die größten Reinigungskonzerne haben zusammen 274.000 Beschäftigte und 2022 über 15 Milliarden Umsatz gemacht.Wir fordern die Abschaffung der Niedriglohngruppen und höhere Löhne auf Kosten der Profite Großkonzerne und Banken.“
Jens Spahn, ultrarechter Scharfmacher der CDU, fordert heute Sanktionen beim Bürgergeld um deutlich über 50%. Bisher sind nur 30% zugelassen und das Bundessozialgericht hatte die Sanktionspraxis immer wieder gerügt. Im gleichen Atemzug fordert Spahn noch mehr Subventionen für Konzerne. Dazu Ulrich Achenbach, Sprecher der Bundesweiten Montagsdemo: „Der jetzige Regelbedarf von 520,00 Euro für den Haushaltsvorstand auch mit der Erhöhung zum 1. Januar deckt kaum das Existenzminimum ab. Eine Sanktion dieser Leistung führt dazu, dass der Lebensunterhalt nicht mehr bestritten werden kann. Die Bundesweite Montagsdemo fordert in ihrem aktuellen sozialpolitischen Forderungs- und Kampfprogramm: >Mindestsicherung von 1150 Euro für alle, auch für Kinder! Das sogenannte Existenzminimum muss sanktionsfrei sein! Unter Minimum geht es nicht! Schluss mit der schikanösen Behandlung, wenn Menschen mit der Bürokratie nicht zurecht kommen<“.
Unter anderem für die oben genannten Forderungen geht die Bundesweite Montagsdemobewegung, die seit 2004 gegen die Hartz-Armuts-Gesetze kämpft, am Samstag 28. Oktober in Erfurt, Hamburg und Stuttgart mit ihren drei regionalen Herbstdemonstrationen auf die Straße. Sie stellt dort auch ihr gesamtes sozialpolitisches Programm zur Diskussion. Die Demonstrationen finden unter dem Motto statt: Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern mit klarem Blick den Protest gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Bevölkerung auf die Straße tragen! Weitere Schwerpunkte der Herbstdemos sind u.a. der Kampf um jeden Arbeitsplatz, für das sofortige Ende der Kriege im Gaza-Streifen und der Ukraine, für einschneidende Sofortmaßnahmen m Umweltschutz und klare Kante gegen rechts.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der
Montagsdemobewegung,
Am Samstag den 28.10.23 ist es soweit, wir fahren gemeinsam nach Stuttgart Schlossplatz 11.00 Uhr zur diesjährigen Herbstdemonstration, die auch gleichzeitig in Erfurt und Hamburg stattfinden. Gründe gibt’s für uns genug. (siehe Sozialpolitische Programm) 231015 Ulja an KOG Vorschlag Sofortprogramm Bundesweite Montagsdemo, aber auch der Krieg in Nah-Ost. Er darf nicht zum Flächenbrand werden. Wir fordern sofortigen Waffenstillstand auf beiden Seiten und Verhandlungen wie es die UN schon lange fordert.
Bitte kommt rechtzeitig, wer kein 49.-€ Ticket hat möchte sich bitte bis Freitagabend bei mir melden Tel 01742973970. Marlene kauft bereits in Mannheim ein BW Ticket und muss wissen für wieviel. Wir möchten dass keiner aus
Geldgründen nicht mitfahren kann.
Heidelberg Hbf. Abfahrt 8.48 Uhr Gleis 8
Mannheim Hbf. Abfahrt 8.30 Uhr Gleis 10 nicht 9 über
Heidelberg/Karlsruhe Stuttgart Ankunft 10.27 Uhr
Wir sehen uns im Zug
Herzliche Grüße
Matz Müllerschön Moderator der Montagsdemo Heidelberg und Mitglied
in der bundesweiten Koordinierungsgruppe
PS: Es gibt gerade auf der Auftaktkundgebung das offene Mikrofon, dort
kannst Du noch einen Rede oder Kulturbeitrag auf antifaschistischer
Grundlage einbringen (3 Min)
das ist ein Vorschlag der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo für ein sozialpolitisches Forderungs- und Kampfprogramm. Wir haben es gestützt auf Resolutionen, Forderungen und Diskussionen örtlicher Montagsdemos und Zusammenschlüssen der Solidarität erarbeitet. Wir stellen den Vorschlag im Vorfeld der diesjährigen Herbstdemonstrationen zur Diskussion, um ihn auch noch zu verbessern, ggf. zu erweitern und freuen uns über Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge und kritische Hinweise.
Macht zu den Kundgebungen und dem Offenen Mikrofon während der Demonstration zu all den Fragen des Programms lebendige und argumente-reiche Redebeiträge. Mobilisiert noch breit in den nächsten Tagen!
Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo, 22. Oktober 2023
Vorschlag für ein sozialpolitisches Forderungs- und Kampfprogramm
Miet-, Gas- und Strompreiserhöhungen, Preiserhöhungen für Lebensmittel werden für immer mehr Menschen zu einer kaum zu bewältigenden Belastung.Die tatsächliche Inflation ist bei niedrigen Einkommen viel höher als der offizielle Wert, denn ein Großteil ihrer Ausgaben geht für Miete, Energie und Lebensmittel – Bereiche mit den höchsten Preissteigerungen. Da hat das Statistische Bundesamt eine grandiose Lösung gefunden. Es veröffentlicht jetzt vor allem die sog. „Kerninflation“, damit wir uns wieder besser fühlen. Da sind Lebensmittel und Energie einfach aus der Berechnung rausgenommen. Unser Geldbeutel schrumpft genauso, aber die Kerninflationswerte liegen gut 2 Prozent niedriger. Die Armen werden immer ärmer, die Großkonzerne und Superreichen immer reicher. Das sozialpolitische Forderungs- und Kampfprogramm der bundesweiten Montagsdemonstrationsbewegung enthält folgende Forderungen:
1. Die Hartz-Gesetze müssen weg! Statt Bürgergeld muss das Arbeitslosengeld I wieder für die Dauer der Arbeitslosigkeit gezahlt werden. Weg mit Bedarfsgemeinschafts-Regelung! Die hohe Armut in Deutschland geht wesentlich auf die Hartz-Gesetze zurück. Arbeitslosigkeit ist ein gesellschaftliches Problem. Schluss mit der Subventionierung der Profite von Großkonzernen und Banken durch Steuergelder! weiterlesen
Verhindern wir gemeinsam, dass es im Nahen Osten zu einem Flächenbrand kommt. Die Menschen, Frauen und Kinder im Gaza brauchen sofort internationale Hilfe 20 LKWs sind der Anfang, laut internationalem Hilfswerk braucht es 400 am Tag. Wir freuen uns auch dass zwei weitere Geiseln freigelassen wurde.Die vorbereitete Offensive der israelischen Regierung muß sofort gestoppt werden.
Wir trauern um alle Zivilisten sowohl in Israel als auch im Gaza.
Sofortiger Waffenstillstand, Beendigung des Krieges und am Ende müssen Verhandlungen stehen
Deshalb kommt morgen zur Montagsdemo 18.00 Uhr Bismarckplatz.
Diese Montagsdemo stieß auf Interesse bei Passanten. Wiederholt blieben Leute stehen und hörten sich zeitweilig Ausschnitte der lebendigen Debatte an. Dabei sprachen wir auch die Gefühle der Menschen an für die leidenden Massen angesichts der ungeheuren Massaker seitens der israelischen Militärschläge und der Brutalität der Hamas-Milizen.
Wir begannen mit einer Gedenkminute für alle unschuldigen Opfer durch Faschismus und Staatsterror.
Eingeleitet wurde die Diskussion mit einem Vers des jüdischen Dichters Erich Fried aus seinem Gedichtzyklus „Höre Israel“: „Es kommt nicht darauf an was man ist – Moslem, Christ, Jude, Freigeist: Ein Mensch der ein Mensch ist kann nicht schweigen zu dem was geschieht.“
Teilgenommen haben insgesamt etwa 60 – 70 Personen, darunter eine Gruppe der ATIK. Die Versammlung erklärte einstimmig ihre Solidarität mit Samidoun (Netzwerk für die Verteidigung palästinensischer Gefangener) gegen das angedrohte Verbot durch Kanzler Scholz. Eine Vertreterin von „Solidarität International“ sammelte viele Spenden für die humanitäre Hilfe an die Masse der Bevölkerung im Gazastreifen.
Einige ergriffen erstmals mutig das Wort am offenen Mikrofon und brachten ihre Trauer über die Opfer als auch Wut, wie mit Menschen umgesprungen wird, zum Ausdruck. Bei alledem wurde sehr ernsthaft und besonnen diskutiert. Man spürte, dass alle um Klarheit rangen über die Zusammenhänge und Hintergründe gegen die herrschende Meinungsmanipulation. Da wird vernebelt, verzerrt und die Wahrheit auf den Kopf gestellt.
Das macht es schwer, die komplizierte Lage zu verstehen und arbeitet mit Pauschalisierungen, nach dem Motto hier die Guten (Israel), dort die Bösen (Palästinenser). Typisch dafür die Schlagzeilen der Bildzeitung und die Talkrunde bei Anne Will, wie ein Vertreter der Landesleitung der MLPD aufdeckte. Der Sprecher der ATIK griff die Hinterhältigkeit der Verbotsdrohung gegen Samidoun an. Unter dem Vorwand, die Hamas-Anhängerschaft zu bekämpfen, werden in Wirklichkeit fortschrittliche Organisationen unterdrückt. Er machte uns darauf aufmerksam, dass wir hier eine wichtige Aufgabe haben, den Kampf um politische Rechte gegen die Rechtsentwicklung entschlossen zu organisieren.
Großes Interesse an Montagsdemo zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk
Unser Transparent „Stopp den Krieg Israels gegen Gaza! Solidarität mit dem palästinensischen Volk! Keinen Fußbreit der faschistischen Hamas!“ interessierte viele der am Schlossplatz vorbeiströmenden Menschen. Bis zu 100 Menschen, vor allem Migranten, hörten über längere Zeit engagiert und aufmerksam zu.
Der Spendenaufruf der United Front für die Bevölkerung im Gaza wurde begrüßt und 220 Euro wurden gesammelt. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stand: Die Ursache für diesen Krieg, der als Brandherd im Nahen Osten die Weltkriegsgefahr weiter anheizt, liegt in der imperialistischen zionistischen Politik Israels und nicht im Kampf der Palästinenser um Freiheit und Selbstbestimmung. Aber die religiös-faschistische Hamas verdient keinerlei Akzeptanz, geschweige denn Unterstützung!
Die Landesvorsitzende der MLPD, Julia Scheller, meinte hierzu u.a.: „Eine wichtige Frage in dieser ganzen Auseinandersetzung ist, wer ist hier eigentlich Freund und wer ist Feind? … Der antikommunistische Vorwurf des angeblich linken Antisemitismus dient nur dazu, zu verschleiern, dass es hier nicht um Nationalität und auch nicht um Religion geht, sondern darum, auf welcher Seite man steht: auf der Seite der Herrschenden, der Unterdrücker, die es in allen Ländern gibt – oder auf der Seite der Arbeiter, der Leute wie wir, der Unterdrückten, die es ebenfalls in allen Ländern gibt … . Notwendig ist, dass der palästinensische Befreiungskampf und die antifaschistische, demokratische Massenbewegung in Israel einen gemeinsamen Kampf entwickeln. Dafür müssen nationalistische Vorbehalte überwunden werden. Von der MLPD stehen wir für einen gemeinsamen demokratischen Staat, den es letztlich erst als einen sozialistischen Staat geben kann. Als Übergangslösung könnte eine Zwei-Staaten-Lösung richtig sein.“
Ein junger Palästinenser ergriff das Wort und erklärte bewegend seinen Wunsch nach Frieden und nach einem gleichberechtigten Leben für das palästinensische Volk. Die Kundgebung endete mit dem gemeinsamen Singen des Solidaritätslieds.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der MODE,
Im Rahmen der Woche des „Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung“ haben wir mit Unterstüzung der Verdi Erwerbslosen Rhein Neckar und der Montagsdemo Heidelberg eine Veranstaltung mit dem Sprecher Alassa Mfouapon des Freundeskreis Flüchtlinge durchgeführt. Im Anhang ist ein Bericht und die Links zu zwei Videos. Ebenso die Kurzrede, die ich auf der Eröffnungsfeier am Sonntag, ein Tag vorher vortragen durfte. Die Veranstaltung war aus unserer Sicht ein Erfolg, gerade in einer Zeit, wo die EU und die Bundesregierung die eh schon schwierigen Rechten der Flüchtlinge auf menschenverachtende Weise weiter einschränkt. Wir freuen uns auf positive und kritische Rückmeldungen.
Die Montagsaktion Zollernalb ruft auf zur Herbstdemonstration gegen die Regierung am
28.Oktober in Stuttgart.
„Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern mit klarem Blick dem Protest gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Bevölkerung auf die Straße tragen“ heißt es im Aufruf der Bundesweiten Montagsdemos. Klar Stellung genommen wird gegen die AfD, die sich als Protestpartei der kleinen Leute inszeniert, aber gar nicht daran denkt gegen die Nutznießer der Regierungspolitik, die Großkonzerne, Banken und Superreichen, irgend etwas zu tun. Noch nie hat die AfD Arbeiterkämpfe unterstützt.
Die Koordinierungsgruppe nimmt auch Stellung zum drohenden Flächenbrand in Nahost: „Schluss mit dem brutalen Krieg in Israel und Palästina! Gegen die faschistische Hamas und gegen den israelischen Staatsterror gegen die
palästinensische Bevölkerung!
Beginn ist mit einer Auftaktkundgebung um 11 Uhr auf dem Schlossplatz. Es folgt eine Demonstration mit Musik und „offenem Mikrofon, das für eine streitbareDiskussionskultur auf antifaschistischer Grundlage steht. Querdenker, rechte Demagogen,Faschisten und Antisemiten haben auf unserer Demo nichts zu suchen“.
Treffpunkt zur Abfahrt ist um 8.30 Uhr in Albstadt-Ebingen, Parkplatz am Capitol.
Da die Aula der Schule am ursprünglichen Veranstaltungsort aus baulichen Gründen nicht zur Verfügung stand, hat die Stadt Hamburg als Schulträger einen neuen Veranstaltungsort angeboten. Die Veranstaltung „100 Jahre Hamburger Aufstand“ findet jetzt im Anschluss an die Herbstdemo im alten Schulgebäude Eckernförder Str. 70 in Hamburg-Altona statt (siehe Flyer flyer-100-jahre-hamburger-aufstand_neue-adresse-hamburg) Einlass ist wie vorgesehen 15.00 Uhr, Beginn um 17.00 Uhr. Der neue Ort ist ca. 1 km von ursprünglichen Ort entfernt und vom Platz der Abschlusskundgebung der Herbstrdemo wie folgt zu erreichen:
Nachfolgend die Anfahrtsbeschreibung mit dem ÖPNV von der Haltestelle Holstenplatz (Nähe Ort der Abschlusskundgebung der Herbstdemo):
Abfahrt ab Haltestelle Holstenplatz mit Bus 25 bis zur Haltestelle Alsenstr., von dort ist es ein Fußweg von ca. 7 Minuten bis zur Eckernförder Str. 70, Abfahrt Holstenplatz um 14.39 Uhr mit dem Bus Linie 25.
Neueste Information: Die Busse von anreisenden Montagsdemonstrationen können direkt in der Nähe der ehemaligen Schule Eckernförder Str. 70 bzw. in direktem Umfeld parken! Die Abreise nach der Veranstaltung ist dann direkt vom Veranstaltungsort möglich.
Wichtiger Hinweis: Ein Dauerparken ist in der Nähe der ehemaligen Schule Eckernförder Str. nach Angaben der Hamburger Montagsdemo nicht möglich! Die Busse können in der Nähe des Ortes der Auftaktkundgebung auf der Helgoländer Str. parken. Entsprechende E-Mails gehen an die örtlichen Montagsdemos, die mit dem Bus nach Hamburg anreisen.
Trotz des faktischen Medienboykotts der „WAZ“ Witten fanden sich 40 Teilnehmer zu einer Kundgebung auf dem Berliner Platz ein. Thema war das sinnlose Blutvergießen in Israel / Gaza und die Forderung, diesen Krieg sofort zu beenden.
Gäste des nahe gelegenen Cafés und Passanten hörten interessiert zu. Aufgerufen hatte ein kurzfristig gebildetes Bündnis „Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten! Mitglieder von AUF Witten, dem Frauenverband Courage, dem Freundeskreis Witten-Kursk, dem Friedensforum und der MLPD waren sich einig, dass angesichts des Terrors der Hamas und der israelischen Bombardierung des dicht besiedelten Gazastreifens öffentlich Stellung bezogen, der Protest gegen eine solche Politik zum Ausdruck gebracht und die Möglichkeit zu einer vertieften Diskussion gegeben werden müsse. Denn bei einer weiteren Eskalation droht ein Flächenbrand in Nahost mit der realen Gefahr eines Dritten Weltkrieges.
Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo, 15. Oktober 2023
Schluss mit dem brutalen Krieg in Israel und Palästina! Gegen die faschistische Hamas und gegen den israelischen Staatsterror gegen die palästinensische Bevölkerung! Hände weg vom Versammlungs- und Demonstrationsrecht!
Für uns ist klar: Wir verabscheuen und verurteilen den faschistischen Angriff der Hamas auf Zivilisten in Israel. Wir bekennen uns zum Existenzrecht Israels und bekämpfen jede Form von Antisemitismus. Die Hamas hat nichts mit dem berechtigten Befreiungskampf der Palästinenser zu tun. Das faschistische und nationalistische Vorgehen der Hamas spaltet den Befreiungskampf und gibt der ultrareaktionären israelischen Regierung, die ebenfalls Faschisten in ihren Reihen hat, einen Vorwand für ihre zutiefst menschenverachtendes Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung im Gazastreifen und der Verbreitung von Rachegedanken. Es droht ein kriegerischer Flächenbrand im Nahen Osten. Die israelische Regierung hat eine Bodenoffensive angekündigt, um den Gazastreifen zu zerstören und die palästinensische Bevölkerung mit brutalster Gewalt zu vertreiben. Wir protestieren gegen den Staatsterror der israelischen Regierung. Er verstößt gegen das internationale Völkerrecht. Seit Jahrzehnten wird das palästinensische Volk seines Landes beraubt und lebt unter Besatzung. Millionen Menschen sind im größten Freiluftgefängnis eingesperrt. In den letzten Monaten wurde die Situation immer dramatischer. Arbeitern aus dem Gaza-Streifen wurde die Einreise nach Israel verweigert, sie verloren ihr Jobs, können ihre Familien nicht mehr ernähren. Die Stromversorgung wurde abgestellt. Es fehlt an Trinkwasser. Wir stehen an der Seite der Arbeiterinnen und Arbeiter, ihrer Familien, der Jugend in Palästina und ihrer Proteste, die sie gegen ihre Unterdrückung durch den Staat Israel führt, aber auch gegen die Hamas-Führung, die für sich und ihre Familien Privilegien in Anspruch nimmt, während die Bevölkerung unter unmenschlichen Bedingungen lebt. Wir stehen auch an der Seite der demokratischen Proteste der Bevölkerung in Israel gegen ihre Regierung.
Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf – keine Solidarität mit der faschistischen Hamas!
Protest gegen den Überfall der faschistischen Hamas auf israelische Zivilisten und gegen das Bombardement des Gazastreifens durch das imperialistische Israel waren Gegenstand der Montagsdemo in Gelsenkirchen am 9. Oktober, ebenso wie die Solidarität mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volks.
Stefan Engel, Gelsenkirchener Montagsdemonstrant der ersten Stunde:
„Ein letzter Punkt, auf den ich zu sprechen kommen will, ist der Angriff der Hamas auf Israel. Zunächst will ich mich nicht der Bundesregierung und den westlichen imperialistischen Ländern anschließen, die alle Beifall klatschen zu dieser faschistoiden Regierung in Israel, die das Volk in Palästina drangsaliert, ihm die Arbeit verweigert, weil die Arbeiter seit September nicht mehr nach Israel einreisen dürfen, die Leute im Gazastreifen nichts mehr zu essen haben, ihnen Lebensmittel vorenthalten werden und das alles wird nochmals verschärft mit einer absoluten Sperre von Elektrizität.
Auf der anderen Seite ist die Hamas auch keine Befreiungsorganisation der Palästinenser. Die Hamas ist eine reaktionäre, faschistisch-islamistische Organisation, die rücksichtslos unschuldige Menschen massakriert. Ich habe die Szenen gesehen, wo sie in einem Jugendkonzert willkürlich hunderte von Jugendlichen umgebracht haben. Das ist typisch faschistischer Terror, der sich gegen die Massen richtet, um eine bestimmte Stimmung zu schaffen. Mit dieser Stimmung sollen die Massen aufgestachelt werden, ihren reaktionären Terrorismus zu unterstützten. Sie bringen rücksichtslos unschuldige Menschen um, legen Bomben, an denen Hunderte sterben. Dieser Faschismus wird von uns ohne Wenn und Aber verurteilt.
Aber wir verurteilen nicht den palästinensischen Widerstand, wie es in den bürgerlichen Medien und in den Statements der bürgerlichen Parteien geschieht! Hoch die internationale Solidarität!
Wir kritisieren die imperialistische faschistische Regierung Netanjahu. Sie haben jetzt das Kriegsrecht ausgerufen. Was heißt das? Seit einem halben Jahr gehen Hunderttausende gegen die faschistische Tendenz der Regierung auf die Straße, das dürfen sie jetzt nicht mehr. Denn Kriegsrecht heißt, keiner darf auf die Straßen, keiner darf mehr seine Meinung offen sagen, keiner darf mehr die Regierung kritisieren und diese kann mithilfe des Kriegsrechtes tun und lassen, was sie will.
Das geht so nicht, so kann man die Bevölkerung in Israel und in Palästina nicht behandeln. Wir sind nicht einverstanden mit dem faschistischen Terror der Hamas, auch weil er nur den Gegnern des Befreiungskampfs von Palästina Nahrung gibt, wie jeder faschistische Terror und jede unüberlegte Terroraktion. Wer mit diesen Leuten zusammenarbeitet praktiziert eine grundsätzlich abzulehnende Querfront-Politik.“
Aus aktuellem Anlass ruft das Bündnis für einen gerechten Frieden in Nahost zu einer Kundgebung am kommenden Montag, 16.10.2023, um 17 Uhr am Berliner Platz auf:
Am offenen Mikrofon kann jeder sprechen, der für eine Beendigung des Blutvergießens eintritt und sich Gedanken um die Zukunft auf diesem Planeten macht. Beiträge faschistischen, antisemitischen oder rassistischen Inhalts sind nicht erlaubt.
Offensichtlich mit Unterstützung des Iran und finanziert von Katar hat die im Gazastreifen herrschende Hamas in menschenverachtender und brutaler Weise Israel mit einem Terrorangriff überzogen. Hamas vertritt damit nicht die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung, sondern schadet ihnen. Dieser Terrorangriff muss entschieden verurteilt werden. Hamas und palästinensisches Volk in einen Topf zu werfen ist falsch und führt zu falschen Konsequenzen.
Das Existenzrecht Israels, besonders begründet als Heimstatt für Menschen jüdischen Glaubens, die dem deutschen Faschismus entkommen konnten, steht außer Frage.
Es gibt der israelischen Regierung aber nicht das Recht, die Menschenrechte der Palästinenser seit Jahrzehnten mit Füssen zu treten, sie im größten Freiluftgefängnis der Welt einzusperren und sich selbstherrlich über alle diesbezüglichen UNO Resolutionen hinwegzusetzen..
Abzulehnen ist auch jegliche Einmischung ausländischer Staaten. Aus rein machtpolitischen Erwägungen wird so mit der Förderung und Finanzierung von Stellvertreterkriegen ein friedliches Zusammenleben von Palästinensern und Juden in einem gemeinsamen Staat unmöglich gemacht.
Wer einseitig die israelische Regierung unterstützt ungeachtet ihrer Aushungerungstaktik gegen Gaza verbunden mit tausenden Bombenangriffen auf das dicht besiedelte Gebiet, nimmt, ob er will oder nicht, einen Massenmord am palästinensischen Volk in Kauf, wovon die Hälfte unter 19 Jahre alt ist.
Eine dauerhafte Friedenslösung in Nahost ist nicht durch Terror, von welcher Seite auch immer, zu erreichen.
Das Existenzrecht Israels und das Recht auf nationale Selbstbestimmung des palästinensischen Volks sind kein Gegensatz, sondern notwendige Bedingung für eine friedliche und gerechte Zukunft in Nahost.
Wie üblich im kleinen Kreis (ca. 15 Teilnehmer einschließlich AUFSTEHEN und Umweltgewerkschaft Magdeburg) trafen wir uns am 09.10.2023 am traditionellen Treffpunkt Ernst-Reuter-Allee / Ecke Breiter Weg zu unserer Montagskundgebung.
Aktuelles Thema war die Auswertung der Landtagswahlen in Bayern und Hessen.
Begrüßt wurde, dass mit der Intel-Ansiedlung bei Magdeburg Tausende Arbeitsplätze entstehen werden. Zugleich jedoch wurde kritisiert, dass hier auf Umweltbelange wenig Rücksicht genommen wird. Immerhin wird diese Investition auf einem der fruchtbarsten Böden Deutschlands realisiert werden, und es nicht ganz klar, wie die Wasserversorgung der Region insgesamt gesichert werden kann.
Verurteilt wurde der Überfall der faschistischen Hamas auf Israel. Eindringlich mahnten wir, Zusammenhänge zu erkennen und mancher Gleichmacherei nicht zu folgen. So sind nicht Palästinenser an den kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten schuld. In diesem Rahmen, wissend und wachsam zu sein, trugen 2 Teilnehmerinnen jeweils Gedichte vor.
Wir verteilten den Aufruf zu den 3 Herbstdemos 2023 in Hamburg, Stuttgart und Erfurt am 28.10.2023. Hinsichtlich der Abfahrtzeit nach Erfurt (wer das Deutschland- bzw. 49-€-Ticket nicht hat, kann in Gruppe gern das Sachsen-Anhalt-Ticket mit nutzen) werden wir uns bei unserer nächsten Kundgebung am 23.10.2023 (wieder 18:00 Uhr am gleichen Ort) verbindlich festlegen und auch hier erneut informieren.
Uwe Hähre
Sprecher der Montagskundgebung Magdeburg
Kinderarmut, Landtagswahlen und Israel-Krieg Themenschwerpunkte
Die gut besuchte Montagskundgebung begann mit der Eingangshymne. Die Themenschwerpunkte waren die Kindergrundsicherung, die Auswertung der Landtagswahlen in Hessen und Bayern sowie die Situation im Nahen Osten durch den Angriff der faschistischen Hamas auf Israel.
„Nach langem Hauen und Stechen verabschiedete der Bundestag ein Gesetz zur Kindergrundsicherung. Ursprünglich wurden über 14 Milliarden Euro dafür vorgeschlagen, jedoch nur knapp 2,4 Milliarden Euro stehen jetzt für die neue Kindergrundsicherung zur Verfügung. Sämtliche bisherigen Leistungen wie Kindergeld oder Kinderfreibeträge werden jetzt zusammengefasst und sollen von einer Stelle, der Agentur für Arbeit, verwaltet und ausgezahlt werden. Zwar erhöhen sich diese Leistungen geringfügig und das neue Gesetz soll erst ab 2025 greifen“, leitete einer der Moderatoren die Debatte ein.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Montagsdemo Heidelberg,
auch wir wollen die interessante und notwendige Veranstaltung „Ursachen bekämpfen nicht Flüchtlinge und Erwerbslose“ mit dem bekannten und mutigen Flüchtling Alassa Mfouapon unterstützen.
Wir freuen uns auch, dass der Verdi Erwerbslosenauschuß Rhein Neckar diese Veranstaltung im Rahmen der Heidelberger Woche “ Gegen Armut und Ausgrenzung“ unterstützt.
Wo? Montag 16. Oktober 2023 um 19.30 Uhr /Einlass 19.00 Uhr, WerkSTATTSchule, Am Bahnbetriebswerk 3 (siehe Anhang)
Am Montag den 9.Oktober werden wir den anhängenden Flyer von Üsoligenial20231006 Heidelberg Flyer Fluchtursachen bekämpfenauf unserer wöchentlichen Kundgebung 18.00 Uhr auf dem Bismarckplatz mit verteilen, ebenso den Mobilisierungflyer der bundesweiten Montagsdemo zur Herbstdemo in Stuttgart, den wir Euch bereits schon zuschickten, und vor allem kommt und nutzt das offene Mikrophon.
Da kann ich nur noch sagen „Herzlich Willkommen“. Bei Rückfragen auch unter 01742973970
Am kommenden Montag, 9.10.2023, findet auf dem Berliner Platz ab 17 Uhr die monatliche Montagskundgebung statt.
Hauptthema ist diesmal die Herbstdemonstration der bundesweiten Montagsdemonstrationsbewegung. Sie wurde bisher alljährlich in Berlin veranstaltet. Dieses Jahr gibt es mit Erfurt, Hamburg und Stuttgart gleich drei Orte, an denen die Herbstproteste gegen die Regierungspolitik zu sehen und hören sein werden. Die Bundeskoordination ruft auf: „Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern mit klarem Blick den Protest gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Bevölkerung auf die Straße tragen!“ (Den Flyer dazu finden Sie im Anhang) Flyer Aufruf Herbstdemo 23
Die Demonstranten aus Witten fahren nach Hamburg, Anreise und alles weitere wird am Montag am offenen Mikrofon besprochen. Anlässe für Protest und Widerstand gibt es genug. Immer wieder waren Hyperinflation, Weltkriegsgefahr, die begonnene globale Umweltkatastrophe und eine Rechtsentwicklung in vielen Ländern der Welt heiß diskutierte Themen auch auf der Montagsdemonstration in Witten. Bei allen alltäglichen Problemen stellt sich vor allem die Frage nach einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen auf diesem Planeten. Wir laden herzlich ein zur Demonstration am Montag und zur Teilnahme an der Herbstdemonstration in Hamburg.
im Auftrag
Romeo Frey
stellvertretender Sprecher der Montagsdemo Witten
Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Montagsdemo.
Wir, die Montagsdemo Heidelberg, haben gestern auf dem Bismarckplatz bereits die bunten Flyer zu unserer Herbstdemo am 28. Oktober 23 verteilt und mobilisiert siehe Link Flyer Aufruf Herbstdemo 23
Die ersten haben bereits ihre Bereitschaft gezeigt mit nach Stuttgart zu fahren.
Wir fahren gemeinsam mit den 49.-€ Ticket von
Heidelberg HBf Abfahrt 8.48 Uhr Gleis 8
Mannheim HBf Abfahrt 8.29 Uhr Gleis 9
Wir steigen gemeinsam in Karlsruhe/ Durlach um und sind um 10.28 Uhr in Stuttgart HBf und somit rechtzeitig um 11.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart, wo die Kundgebung und Demonstration beginnt.
Bitte 15 Minuten vor Abfahrt da sein und am besten in der Fahrtenliste anmelden und eintragen Tel. 01742973970. Wir wollen, dass keine(r) wegen dem Fahrgeld hier bleiben muss. Bringt Euere Freunde mit und malt Plakate.
Herzlich willkommen
Matz Müllerschön
Moderator der MODEHD
P.S. : Die Orte und Abfahrtzeiten für teilnehmende örtliche Montagsdemo sind auch unter der Rubrik „Herbstdemonstrationen“ auf dieser Webseite angegeben.
Pressemeldung zur 514. Saarbrücker Montagsdemo am 02.10.23 gegen die Hartz-Gesetze – für eine befreite Gesellschaft ohne Krisen und Kriege
Die heutige 514. Saarbrücker Montagsdemo bildete bei Thalia in der Bahnhofstraße die Fortsetzung der Mahnwache des Friedensnetzes, welche ab 16:00 gegen den Krieg in der Ukraine und gegen die Kriegspolitik der Ampel-Regierung protestiert hatte.
Die Montagsdemo machte es auf ihre Art: mit offenem Mikro, mit kurzen, engagierten Beiträgen – und indem sie vor allem auf die Entwicklung der Widerstandskraft der Bevölkerung gegen den Krieg setzte. Diese muss wachsen und sich durchsetzen – ein dritter Weltkrieg droht.
„Friedrich Merz führt einen Krieg gegen die Geflüchteten, er lügt unverfroren, wenn es um den Zahnersatz geht. Mich schaudert, wenn ich mir vorstelle, dass der das Land regieren könnte zusammen mit der AfD. Das ist Volksverhetzung, was da geschieht und es gibt in dieser Frage gar keinen Unterschied mehr zwischen CDU und AfD“, begann ein Redner empört.
Nachfolgend weisen wir auf die Anreisemöglichkeiten der örtlichen Montagsdemos zu den Herbstdemos nach Hamburg, Stuttgart und Erfurt hin. Bitte meldet eure Abfahrtszeiten/Orte möglicht bald, damit sie auf unserer Webseite veröffentlicht werden können.
Eure Koordinierungsgruppe
Montagsdemo
Abfahrtsort Deutsche Bahn
Datum, Uhrzeit
Herbstdemo
Hannoversche Montagsdemo
Ansprechpartner Kurt Kleffel
Tel: 0178-6385201 oder 0511-56967694
Mail: kurt.kleffel@gmx.de
Hannover Hbf Deutsche Bahn
Treffen: 7.15 Uhr „Unter’m Schwanz“ direkt am Hauptbahnhof
28.10. 7.40 Uhr
Hamburg
Heidelberger Montagsdemo
Treffen an den jeweiligen Bahnhöfen 15 Minuten vor Abfahrt Rückfragen an Tel. 01742973970
Liebe Freundinnen und Freunde der MODE HD, den folgenden Brief haben wir an die Heidelberger Stadträte*innen (mit Ausnahme der AfD ) geschrieben. Erfreulicherweise wollen bis heute sowohl die Partei die LINKE, als auch die Bunte Linke, der Sache nachgehen.
Für uns ist es wichtig, dass die örtliche Presse sachlich über die Auseindersetzungen des Spekulationsobjekts „Villa Krehl“ berichtet. Wir sind wieder am Montag den 2. Oktober um 18.00 Uhr auf dem Bismarckplatz und das seit über 19 Jahren. Herzlich Willkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Matz Müllerschön
Moderator der Montagsdemo Heidelberg und
Vorsitzender des Vereins Üsoligenial Heidelberg Rhein Neckar e.V.
Die Montagsaktion Zollernalb lädt am Montag, 2.Oktober, in Balingen vor der Stadtkirche ab 17.30
Uhr wieder zur Kundgebung mit offenen Mikrofon ein.
Ein Schwerpunkt ist die Vorbereitung auf die Herbstdemonstration in Stuttgart am 28.Oktober, die
um 11 Uhr mit der Auftaktkundgebung auf dem Schlossplatz beginnt. Seit ihrer Gründung 2004 hat
die Montagsaktion Zollernalb an jeder, der jährlichen Herbstdemonstrationen gegen die Regierung
teil genommen. Die Koordinierungsgruppe der bundesweiten Montagsdemos überschreibt ihren
Aufruf: Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern mit klarem Blick den Protest gegen die
Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Bevölkerung auf die Strasse tragen!
Wie immer bietet die Montagsaktion, auf antifaschistischer Grundlage, die Möglichkeit zur
Diskussion zu aktuellen Themen, wie die Festigung der Arbeitereinheit in Ost und West anlässlich
des Tags der deutschen Einheit oder zu den skandalösen Plänen der Wacker Chemie AG das
„Jahrhundertgift“ PFAS im Salzbergwerk Stetten einzulagern.
Anlage:
Aufruf der Koordinierungsgruppe der bundesweiten Montagsdemos 2023
Photo einer früheren Herbstdemonstration
wie versprochen, hier die erste Info zu unserer Fahrt am 28.Oktober nach Stuttgart zur…
…Regionalen Herbstdemo der bundesweiten Montagsdemo-Bewegung – Start 11:00 Schlossplatz Stuttgart. Den Aufruf dazu bekommt ihr als Anhang. Da steht alles drin, worum es geht, was, wann und wo. 23.09. aufruf bundesweite herbstdemo 28.10.
Dann: Alle, die für den Oktober rasch(!) ein 49.- €-Ticket* kaufen, können mit. Die genaue Abfahrtszeit in Saarbrücken am Samstag, 28.10. früh morgens erfragt bitte in den nächsten Tagen, unsere DB-Spezialisten suchen was passendes für uns raus. Die Rückfahrt ist entweder nach der Demo oder noch viel besser: am folgenden Sonntag morgen, denn hier…
…das Highlight: am gleichen Tag ist in Stuttgart eine kulturvolle Abend-Veranstaltung zu „100 Jahre Hamburger Aufstand“ im Arbeiterbildungszentrum Süd. Das gönnen wir uns! Eintritt im Vorverkauf: 8,- € / 5,- € (kann man auf der kommenden Montagsdemo bezahlen).
Und als Sahnehäubchen: Wir haben einige Übernachtungsplätze reserviert direkt vor Ort. Übernachtung im 3-Bett- oder 2-Bett-Zimmer. Kostenpunkt: 30.-€ + 6,50 Frühstück.
Alles andere lasst uns absprechen. Gern sendet eure Meinung und meldet euch rasch an.
Ciao, sabine
* beachtet die bürokratischen abo-bedingungen beim 49-euro-ticket, man muss am 10. oktober spätestens wieder kündigen, wenn man es nur für den einen monat buchen will.
768. Montagsdemo am 9. Oktober ruft auf zum Aktionstag gegen Kinderarmut
Zu diesem Brennpunkt sind alle Interessierten auf antifaschistischer Grundlage herzlich eingeladen. Treffpunkt ist am Montag, 9. Oktober 2023 um 17.30 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz, Bahnhofstraße.
Darüber hinaus werden aktuelle Themen diskutiert und der Protest gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung organisiert.
Während die Großkonzerne Rekordprofite einfahren, nimmt die Armut in Deutschland immer größere Ausmaße an, besonders die Kinderarmut und Jugendarbeitslosigkeit. Die Menschen in Gelsenkirchen haben das niedrigste Einkommen in ganz NRW: Halb so viel im Vergleich zu den Spitzenreitern und nur 1,5 % Zuwachs. Im Schnitt haben Einwohner in NRW 23.812 Euro jährlich – Menschen in unserer Stadt müssen mit 17.924 Euro pro Kopf auskommen. Diese neusten Statistiken (veröffentlicht von IT.NRW, dem statistischen Landesamt in Düsseldorf) werfen ein Schlaglicht darauf, dass Änderungen dringend nötig sind.
Nach langem Hauen und Stechen einigte sich die Ampel-Koalition am 28.08.23 auf eine Kindergrundsicherung – in deutlich abgespeckter Form. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jedes in Armut lebende Kind in Deutschland. Entgegen der Forderung von Familienministerin Paus, jährlich rd. 12 Milliarden Euro für die Zahlungen bereitzustellen, beträgt die Kindergrundsicherung jetzt nur 2,4 Milliarden Euro und greift erst ab dem 1.1.2025!
Die Bundesweite Montagsdemo und das Internationalistische Bündnis rufen zur Herbstdemo 2023 auf! Am 28. Oktober gab es 1923 einen Aufstand der Arbeiter in Hamburg gegen die Kapitalisten und Ausbeuter. Im Anschluss an die Demos findet daher in allen drei Städten eine Veranstaltung zu „100 Jahre Hamburger Aufstand“ statt. Einlass ist um 15.00 Uhr, Beginn um 17.00 Uhr. Genaue Ortsbezeichnung wird noch bekannt gegeben.
Nachfolgend der Aufruf in Textform (Der gestaltete Aufruf folgt noch). Die Flyer können in Kürze bestellt werden.
Kommt zu den Herbstdemonstrationen am 28. Oktober 2023 nach Erfurt, Hamburg, Stuttgart!
Samstag, 28.10.2023 um 11.00 Uhr (Auftaktkundgebung)
Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern mit klarem Blick den Protest gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Bevölkerung auf die Straße tragen!
Die Welt gerät bedrohlich aus den Fugen. Seit über 1,5 Jahren dauert nun schon der Ukraine-Krieg. Die Weltkriegsgefahr wächst. Schluss mit der Militarisierung, Waffenlieferungen und Kriegspolitik! Wir lassen uns auf keine Seite der Kriegstreiber ziehen – weder Putin noch NATO! 2023 erleben wir wie noch nie in Deutschland und weltweit regionale Umweltkatastrophen mit Rekordtemperaturen, Hitze und Dürre, Überschwemmungen. Das sind Vorboten einer dramatischen globalen Umweltkatastrophe.
Die Rettung der Menschheit steht auf der Tagesordnung! Wir brauchen einschneidende Sofortmaßnahmen, damit die Lebensgrundlagen der Menschheit nicht weiter unaufhaltsam zerstört werden – aber auf Kosten der hauptverursachenden Großkonzerne! 100% regenerative Energien und kostenloser Personennahverkehr!
SPD und Grüne wollten ihr Hartz IV-Trauma loswerden. Mit der Einführung des Bürgergelds hat sich fast nur der Name geändert, die Lage der Langzeitarbeitslosen und Aufstocker ist gleich geblieben. Die Reallöhne sind 2022 das dritte Jahr in Folge gesunken. Wie oft sie den Cent umdrehen, für viele Arbeiterfamilien, Azubis, Studenten und Rentner reicht das Einkommen hinten und vorne nicht. Über 20% der Kinder und Jugendlichen wachsen in Armut auf. Während für die Aufrüstung der Bundeswehr und Großkonzerne wie Intel Milliarden Euro ausgegeben werden, ist für eine Kindergrundsicherung angeblich kein Geld da! Wir machen unsere eigene Rechnung auf. Wir fordern 1000 Euro Inflationsausgleich sofort für alle Bezieher von staatlichen Leistungen! Dauerhafte Erhöhung des Bürgergelds, der Sozialhilfe, Mindestrente und weiterer Leistungen. Lohnnachschlag von mindesten 20 Prozent für alle unteren und mittleren Lohn- und Gehaltsgruppen. Kampf um jeden Arbeitsplatz!
Die Bundesregierung rückt immer weiter nach rechts, will uns das aber als fortschrittliche Politik verkaufen. Während über den Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel gejammert wird, werden Flüchtlinge, die arbeiten oder arbeiten wollen, abgeschoben. Umweltkämpfer werden kriminalisiert. Es fehlen 100.000 Kita-Plätze, die Zahl der Sozialwohnungen sinkt. Völlig zu recht wollen über Dreiviertel der Bevölkerung diese Regierung nicht weiter haben. Doch wer wütend über die Regierungspolitik ist und will, dass sich was ändert, der muss sie und die Nutznießer ihrer Politik auch aktiv bekämpfen. Das sind die Großkonzerne, Banken, Superreichen. Die AfD inszeniert sich mit freundlicher Unterstützung der Medien als Protestpartei für die kleinen Leute. Doch noch nie hat die AfD Arbeitskämpfe unterstützt. Das Bürgergeld bezeichnete die asozialste Partei Deutschlands als Aufforderung zum Müßiggang. Sie fordert Senkung der Gewinnsteuern für Unternehmen.
Nicht die Faust nur in der Tasche ballen oder nach unten treten, sondern aktiv werden und mit klarem Blick den Kampf gegen die Abwälzung der Krisen- und Kriegslasten auf die werktätige Bevölkerung, die Rentner, Kinder und weitere Betroffene führen. Stärkt die kämpferische fortschrittliche Opposition gegen die Regierung!
Wir haben viele konkrete Forderungen und Ziele. Aber es ist auch die Zeit, über gesellschaftliche Alternativen zu diesem zerstörerischenProfit-System zu diskutieren und zu kämpfen. Kommt zu den Herbstdemonstrationen am 28. Oktober 2023 nach Erfurt, Hamburg, Stuttgart!
Denn wir wollen eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel und ein Überleben der Menschheit auf diesem Planeten!
Wir stehen mit unserem Offenen Mikrofon für eine streitbare Diskussionskultur – auf antifaschistischer Grundlage. Querdenker, rechte Demagogen und Faschisten haben auf unserer Demo nichts zu suchen!
Die Nordhauser Montagsdemo führt am 18.09.23 eine Kundgebung gegen die Wahl des AfD- Oberbürgermeistekandidaten Prophet durch. In ihren Forderungen heißt es: Ein OB, der einem gesichert rechtsextremen Landesverband, einer faschistoiden Partei angehört, ist für jeden fortschrittlichen Menschen, jeden der den Faschismus ablehnt, jeden lohnabhängig Beschäftigten, für jeden Arbeitslosen, Bürgergeldempfänger, Rentner
und Studenten unwählbar!
Weitere Einzelheiten unter folgendem Link (Flugblatt der Nordhauser Montagsdemo)
Internationalistisches Bündnis (InterBündnis)
gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg!
Regionalgruppe Stuttgart-Sindelfingen
Nachfolgend die Mobilisierung zur Stuttgarter Montagsdemo für die Herbstdemo am 28.10.23 in Stuttgart. Die bundesweite Herbstdemo findet am gleichen Tag auch in Hamburg und Erfurt statt.
Quelle: Montagsdemo am 11. September in Gelsenkirchen (rf-foto)
Zur bunten Feier 19 Jahre Montagsdemonstration in Gelsenkirchen wurden rund 50 Gäste von den Moderatoren, Monika Gärtner-Engel und Thomas Kistermann, begrüßt. Weitere Passanten reihten sich gern ein oder griffen gegen Spende am Kuchenbuffet zu. Alte Freunde und neue Interessierte fanden sich zum Jubiläum zusammen.
Seit 2004 ist die Montagsdemo auf den Straßen der „Stadt der 1000 Feuer“ aktiv. Genau genommen gab es die erste Montagsdemos in Gelsenkirchen, wie Monika Gärtner-Engel betonte, schon früher – gegen den Krieg im Irak und in Jugoslawien. Später wurde sie zu dem, was sie heute ist: das Gewissen der Straße.
Die Montagsaktion Zollernalb hatte am 11.September wieder eine Kundgebung mit offenem
Mikrofon in Balingen organisiert.
Es passte zu diesem historischen Datum, dass Montagsdemonstranten, die als Helfer bei der 3.Internationalen Bergarbeiterkonferenz und beim 1. Weltkongress der Einheitsfront gegen Faschismus, Krieg und Umweltzerstörung (United Front) in Thüringen dabei waren, von diesen historischen Ereignissen berichteten. Die wachsende Zahl von Bergarbeitern (weltweit über 50 Millionen) sind eine führende Kraft im Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung von Mensch und Natur wenn sie sich ihrer Rolle bewusst werdenund ihre Kämpfe verbinden.
(Foto von der Eröffnungsfeier) Quelle: http://www.minersconference.org
Etwas Neues ist die Gründung der United Front am 6. September. Hier vereinheitlichten sich
Arbeiter mit Freiheitskämpfern aus über 20 Ländern gegen die verschärfte Ausbeutung und
Unterdrückung aufzubegehren. Revolutionäre und sozialistische Organisationen wurden sich mit
religiös-inspirierten Menschen im Kampf gegen den Imperialismus einig. Hier hat die
überparteiliche Bundesweite-Montagsdemo einen wichtigen Platz. Sie ist eine Trägerorganisation
des Internationalistischen Bündnis, das mit Delegierten auf dem Weltkongress vertreten war.
heute versammelten sich etwa zehn Leute um unser offenes Mikrofon.
Nach der Anmoderation konzentrierte sich die Diskussion auf die Umweltthemen, die die Menschheit bedrohen. Inzwischen sickert es auch schon durch die Massenmedien, dass die 1,5 Grad ein Wahnsinn sind, da bei den inzwischen 1,2 Grad so schwere Wetterphänomene das Leben der Menschen so beeinträchtigen. Natürlich spielte auch die soziale Frage eine Rolle. Das kam auch mehrfach im Zusammenhang mit der Gefahr eines 3. Weltkriegs zum Ausdruck. Glossiert wurde, dass die Ukraine bis heute ganze 250 von den 100.000 von Russland okkupierten Quadratkilometern zurückeroberte. Bei diesem Tempo der ukrainischen Offensiven haben wir reale Aussichten auf einen nicht dfreißig-, sondern vierhundertjährigen Krieg! Auch das zeigt den Unsinn der Waffenlieferungen durch die NATO-Staaten, cie wir ja nicht zuletzt durch die Inflation zahlen und durch die immer mehr Menschen nicht nur in Ddeutschland festsgtellen, dass am Ende des Einkommens noch allerhand Monat übrig ist! Die heutige Spendensammlung wird entsprechend dem Aufruf der bundesweiten Montagsdemo für die Erdbebenopfer in Marokko gespendet.
Man kann ja meinen, was man will: Seit Monaten war bekannt, dass unser Kassierer sein Amt nicht mehr lange ausüben kann. Es war aber bis einschließlich heute niemand bereit, die Kasse zu übernehmen. Nun ist klar, dass unser Roland die Pflegeeinrichtung wahrscheinlich nur noch „mit den Beinen voran“ verlassen wird und auch niemanden von uns mehr kennt. Ob wir an das Kassenbuch und das Geld kommen werden – wir versuchen es. Auch heute kam kein Beschluss zustande, wir einigten uns, dass wir vorläufig keine Kasse mehr führen, sondern zweckgebunden spenden wie heute.
Montagsdemo sammelt 80 Euro für Erdbebenopfer in Marokko
Auf der Montagsdemo am gestrigen 11. September wurde von Teilnehmern über die dritte internationale Bergarbeiterkonferenz und den ersten Weltkongress der Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg berichtet. Vor wenigen Tagen haben sie in Thüringen stattgefunden.
Zeitgleich tagten die sogenannten G20-Industrieländer: der Kontrast könnte nicht größer sein. Auf den beiden erstgenannten Konferenzen ging es darum, die Einheit weltweit unter den arbeitenden Massen zu fördern. Und damit auch den Widerstand gegen Ausbeutung, Hunger, Faschismus und Krieg. Die Repräsentanten der größten Monopole der Welt versuchten dagegen, mühsam die immer größer werdenden Widersprüche im Kampf um Rohstoffe, Absatzmärkte und Vorherrschaft zu verkleistern. Ist doch ihre Hauptsorge, wie sie ihren Kurs der Hochrüstung und gnadenlosen Konkurrenz den Menschen überall möglichst schmackhaft machen können. Denn diese sollen ja entweder als Kanonenfutter dienen oder als Zahlmeister die Zeche dieser Politik begleichen.
Dort, wo sie es selbst in den Hand gehabt hätten, in einem Erdbebengebiet wie Nordafrika und Nahost bauliche und humanitäre Vorsorge gegen Erdbebenkatastrophen zu treffen, sind die gleichen putzmunteren Akteure plötzlich wie gelähmt und einfallslos. Ob das ein Herr Erdogan oder der marokkanische König ist, sie repräsentieren nur Kapitalinteressen, das gemeine Volk ist ihnen gleichgültig.
Ähnliche Beiträge wurden zur Inflation, zur verschärften Ausbeutung und Lohnraub beim Edelstahlwerk gehalten.Schließlich wurde angeregt, diese krassen Widersprüche zu Ende zu denken und sich für eine Zukunft ohne Ausbeutung und Kriege einzusetzen. Mehrere Passanten blieben interessiert stehen und/oder gaben ihren Obolus für die Erdbebenopfer. Am Ende waren es 80 Euro.
Romeo Frey, stellvertretender Moderator der Montagsdemo Witten
Montagsdemonstrantin der ersten Stunde berichtete über den Ursprung der Montagsdemobewegung in der ehemaligen DDR Foto privat Ulrich Achenbach Bochum
In einem kleinen Kreis feierte die Bochumer Montagsdemo ihr 19jähriges Bestehen. Ein historisches Datum war der 11. September 1973, genau vor 50 Jahren, als das Militär in Chile die Macht übernahm, den damaligen Präsidenten Allende stürzte und an großen Teilen der chilenischen Bevölkerung Gräueltaten wie Folter und Hinrichtung betrieben.
Das war das Eingangsthema zu der Diskussion am offenem Mikrofon. Einer der Moderatoren berichtete von der Unterstützung des Militärs durch die USA, wonach der Diktator Pinochet 1973 an die Macht kam. „Tausende Anhänger von Allende und auch andere Personen wurden willkürlich verhaftet und zunächst in das Stadion von Santiago eingesperrt. Später starben zahlreiche Menschen durch die Folter der faschististischen Bestien von Pinochet“, erklärte der Moderator. Er zog Vergleiche mit der jetzigen politischen Lage und den imperialistischen Kriegen wie in der Ukraine. „Damals wie heute geht es um die Vorherrschaft der imperialistischen Staaten für die Weltherrschaft“, meinte er.
wir schreiben Euch aus einem aktuellen Anlass. Sicherlich habt ihr alle mitbekommen, dass es in der Nacht von Freitag auf Samstag ein sehr schlimmes Erdbeben in Marokko gab, vermutlich das heftigste in der Region jemals. Über 2.000 Menschen sind ums Leben gekommen, sehr viele sind schwer verletzt. Sicherlich Zehntausende haben ihr Zuhause verloren.
Unsere Solidarität und tatkräftige Hilfe ist gefragt!
Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo ruft dazu auf, bei den Montagsdemos, die am heutigen und nächsten Montag stattfinden, Spenden für eine tatkräftige Hilfe für die Erdbebenopfer in Marokko zu sammeln. Wendet euch dazu breit an die Passanten und umliegende Geschäfte. Bei Solidarität International können wir uns sicher sein, dass die Gelder vollständig bei den Menschen ankommen, die sie am dringsten brauchen und nicht für den Apparat von NGO’s o.ä. verwendet werden.
Wir untersützen den Aufruf der United Front. Wir schicken euch die PDF-Datei dazu mit, auch zum weiter Verbreiten. Überweist die Gelder direkt an Solidarität International. Berichtet der Koordinierungsgruppe über eure Aktivitäten und das Ergebnis der Sammlung. 230911 PM United Front Tatkraeftige Hilfe für Erdbeebenopfer in Marokko
Die Bundesweite Montagsdemo ist solidarisch auch mit allen Opfern der verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Tage in Griechenland, Bulgarien und der Türkei.
Montagdemo 11.September 23, 18.00 Uhr, Bismarckplatz Heidelberg, jeden Montag seit 19 Jahren
Morgen am Montag, den 11.September ist es genau 50 Jahr her, wo das Militär die gewählte Regierung in Chile mit Hilfe der amerikanischen Regierung wegputschte und tausende Demokraten folterten und ermordete. Wir gedenken an diese Opfer und wollen am offenen Mikrophon sprechen und diskutieren wie wir solchem faschistischen Treiben politisch und vereint weltweit entgegentreten können.
Wir schließen uns auch der Forderung an: sofortiger Waffenstillstand in der Ukraine und keine weitere Waffenlieferungen in die Ukraine, die die Zerstörung von Mensch und Natur jeden Tag vergrößert und die Gefahr eines 3. Weltkrieges immer wahrscheinlicher macht. Das ist eine immer hörbarere breite internationale Forderung die gegen alle Kriegstreiber gerichtet ist. Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter.
Zum Schluss wollen wir alle Menschen auffordern am Freitag, den 15 September 23, den Streiktag von friday für future (fff) gegen die immer weitere Umweltzerstörung zu unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
Matz Müllerschön
Moderator der Montagsdemo Heidelberg
Am Montag, 11.9.23, öffnet die Herner Montagsdemo wieder ab 17.30 Uhr ihr Offenes Mikrophon am Robert-Brauner-Platz. Man feiert 19 Jahre Herner Montagsdemo. In der Ankündigung heißt es:
„Als Protest gegen die damaligen Hartz-Gesetze gestartet, haben wir die Diskussion und den Widerstand zu allen brisanten politischen Themen entwickelt. Die drohende Weltkriegsgefahr durch den Ukrainekrieg, der Widerstand gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung und gegen die bedrohliche Umweltzerstörung spielen als Agenda ebenso eine große Rolle wie die wachsende Armut weltweit.
Keine andere Demonstration hat es über einen so langen Zeitraum permament gegeben. Das muss gefeiert werden! Wir sind geradlinig, halten Wort, stehen zusammen und füreinander ein, sind überparteilich, antifaschistisch und finanziell unabhängig. 19 Jahre kämpferischer Widerstand auf der Straße – ein guter Grund zu feiern!“
19 Jahre Montagsdemo – Feier am 11. September 2023
Seit nunmehr 19 Jahren gibt es die Gelsenkirchener Montagsdemo als Teil der bundesweiten Montagsdemobewegung. Ursprünglich als Protest gegen die damaligen Hartz-Gesetze, haben wir die Diskussion und den Widerstand zu allen brisanten politischen Themen entwickelt. Die drohende Weltkriegsgefahr durch den Ukrainekrieg, der Widerstand gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung und gegen die bedrohliche Umweltzerstörung spielen als Agenda eine ebenso große Rolle wie die wachsende Armut weltweit.
Keine andere Demonstration hat es über einen so langen Zeitraum permament gegeben. Das muss gefeiert werden! Die Montagsdemo hat viele Freunde und Anhänger aus gutem Grund: Wir sind geradlinig, halten Wort, stehen zusammen und füreinander ein, sind überparteilich, antifaschistisch und finanziell unabhängig.
19 Jahre kämpferischer Widerstand auf der Straße – ein guter Grund zu feiern! Dazu sind alle herzlich eingeladen zur 767. Montagsdemo am 11.9.2023 um 17:30 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz.
Im Mittelpunkt steht am 11.9. eine Bilanz über Themen, die wir angepackt haben und Erfolge, die wir erreicht haben. Dazu gehört auch der Blick auf die zukünftige Entwicklung. Während die Großkonzerne mit Milliarden Euro gestützt werden, ist die Erhöhung des sogenannten Bürgergeldes ein Hohn! Gerade in Gelsenkirchen sind es besonders Kinder und Jugendliche, die unter Armut und Armutsbedrohung zu leiden haben. Die Bundesregierung plant drastische Änderungen für junge Menschen unter 25, die auf Bürgergeld angewiesen sind. Sie müssten dann für die Beantragung von Bürgergeld zum Jobcenter, für die berufliche Betreuung dann aber zur Agentur für Arbeit, statt bisher umfassend an einer Stelle betreut zu werden. Das alles vor dem Hintergrund von geplanten 900 Millionen Euro „Einsparungen“ im Bundeshaushalt. Nicht mit uns, diese Pläne müssen zu Fall gebracht werden!
Zur Feier mit Kultur- und Redebeiträgen, Geburtstagsgrüßen und Musik sind alle herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Euch und Sie, auf Interessierte und Gäste!
Thomas Kistermann
Martina Reichmann
Pressesprecher der Gelsenkirchener Montagsdemonstration
Kundgebung der Bochumer Montagsdemo auf der Kortumstr. in Bochum, einer der Hauptgeschäftsstraßen der Stadt Foto privat: Ulrich Achenbach, Bochum
Seit nunmehr 19 Jahren gibt es die Bochumer Montagsdemo als Teil der bundesweiten Montagsdemobewegung. Ursprünglich als Protest gegen die damaligen Hartz-Gesetze (Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe zur neuen Leistung Arbeitslosengeld II auf Sozialhilfeniveau, bekannt als Hartz IV), haben sich die bundesweiten Montagsdemonstrationen als Widerstandsgruppen gegen alle brisanten politischen Themen entwickelt. Die drohende Weltkriegsgefahr durch den Ukrainekrieg und auch der Kampf der imperialistischen Staaten um die Weltherrschaft spielen als Agenda eine ebenso große Rolle wie die zunehmende Umweltkatastrophe und die wachsende Armut weltweit. Aktuell leistet die Bochumer Montagsdemo gegen die Abwälzung der Krisenlasten durch die Regierung auf große Teile der Bevölkerung lautstarken Widerstand und prangert den drohenden Kollaps im Gesundheitswesen, das marode Bildungssystem sowie die Waffenlieferungen an die Ukraine bzw. die Aufrüstung der Bundeswehr an.
aktuelles Transparent der Bochumer Montagsdemo Foto privat: Ulrich Achenbach Bochum
Zwar gehen inzwischen weitaus weniger Menschen zur Kundgebung als in den Anfangsjahren der Montagsdemo, jedoch ist das Interesse an den ständig neuen aktuellen Schwerpunktthemen nach wie vor nicht erloschen. Ein Wahrzeichen aller bundesweiten Montagsdemos ist das offene Mikrofon, wo alle außer Faschisten und Fanatiker sprechen können.
Keine andere Demonstration hat es über einen so langen Zeitraum permament gegeben. Das muss gefeiert werden! Am kommenden Montag, 11.09.23, findet daher eine Feier der Bochumer Montagsdemo mit Liederbeiträgen und einem kleinen Quiz statt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die Kundgebung beginnt dann um 17.00 Uhr auf der Bongardstraße vor dem Einkaufszentrum Citypoint.
Pressemitteilung zur 513. Saarbrücker Montagsdemo am 04.09.2023
Die heutige 513. Montagsdemo widmeten wir unserer Mitstreiterin Susanne Aulenbacher – Susi. Sie starb am 15. August. Wir nahmen traurig Abschied. Wer etwas sagen konnte, schenkte ihr einen Gruß, man verneigte sich vor ihrem Bild und stellte eine Nelke in die Vase daneben. Susi lebte ihre Überzeugung, dass die Welt endlich ein Menschengesicht bekommen muss und war von Anfang an bei der Montagsdemo dabei. Es war schön und sogar ein bisschen zum schmunzeln, wie die MontagsdemonstriererInnen sich an Susi erinnerten mit all ihren besonderen Fähigkeiten und ihrer lebensfrohen und zupackenden Art.
Hallo liebe Freunde der Hamburger Montagsdemo,
morgen ist wieder der erste Montag im Monat und da trifft sich die Hamburger Montagsdemo wieder:
Am Montag, den 4.September 2023 um 17.30 Uhr in HH-Altona in der Neuen Großen Bergstraße, Ecke Poststraße vor IKEA.
Ein Hauptthema: Während die Großkonzerne Rekordprofite einfahren, nimmt die Armut in Deutschland immer größere Ausmaße an, besonders die Kinderarmut und Jugendarbeitslosigkeit. Wie wenig sich die aktuelle Ampel-Regierung um die Interessen der Massen kümmert, zeigt der interne Regierungs-Streit um die Kindergrundsicherung. Die faschistoide Partei der AfD steigert sich von Umfrage zu Umfrage auf immer höhere Werte. Aber viele nehmen den Kampf gegen Rechtsentwicklung und Faschismus auf: Die AfD vertritt nicht die Intressen der Arbeitslosen und Armen sondern der Superreichen. Protest kann nur links sein: Links und antifaschistisch.
Eine Reihe von Montagsdemonstranten aus Hamburg waren am Wochenende auch beim internationalen Kongress der Bergarbeiter in Thüringen.
Diese Woche findet der internationale erste Weltkongress gegen Faschismus und Krieg in Thüringen statt. Da werden sicher auch einige berichten können.
die kommende 513. Saarbrücker Montagsdemo am 04.09. wird als Schwerpunkt für die sofortige Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine eintreten – der Antikriegstag am 01. September, ist uns eine Verpflichtung. Wir sind Teil der neuen Friedensbewegung, welche ALLEN Imperialisten die Stirn bietet. Wir wollen eine friedliche und menschenwürdige Welt – ganz im Gegensatz zu den imperialistischen Kriegstreibern aller Herren (und Damen) Länder, die überall auf der Welt zündeln und töten lassen, auch wenn sie es mit noch so schönen Worten und ‚Werten‘ verbrämen. Die Gefahr eines 3. Weltkriegs ist akut.
Bitte bereitet Euch darauf vor. 2 Beiträge dazu haben wir schon in der Mache:
Einer wird sein: zu informieren und unsere Solidarität auszudrücken mit 2 Aktivisten aus Kiew, welche bedroht, verhaftet, verurteilt und mit elektronischer Fußfessel festsitzen, weil sie gegen jeden Nationalismus aufgetreten sind.
Ein anderer wird sich mit der Einschätzung der BRICS-Staaten befassen – und sich auch kritisch mit der Denke auseinandersetzen, wonach diese angeblich ein willkommenes und friedensschaffendes Gleichgewicht zu den USA und Europa darstellen
Seit über 1,5 Jahren tobt der von Russland völkerrechtswidrig begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine und fordert tagtäglich neue Opfer. Wenn es nach Kanzler Olaf Scholz und der Ampel-Regierung ginge, sollen wir uns an den Kriegszustand gewöhnen, immer mehr Waffen liefern „solange es nötig ist“ , immer größere Summen in die Aufrüstung der Bundeswehr und für den Krieg in der Ukraine. Für Kindergrundsicherung, Krankenhäuser oder Umweltschutz ist kein Geld da! Beide Seiten, sowohl die Ukraine mit der NATO im Rücken, als auch das imperialistische Russland suchen den Ausweg in der weiteren Eskalation, drohen mit Atomwaffen, riskieren die Zerstörung von Atomkraftwerken und zerstören Staudämme, setzen geächtete Streumunition ein. Damit verschärfen sie die akute Weltkriegsgefahr! Dagegen hat sich eine neue Friedensbewegung formiert, die weiter aufgebaut werden muss.
Kommt zur Kundgebung am 04.09.23, um 17 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Hagen.
Am 1. September ist Antikriegstag – darum geht es bei der Montagsdemo Bottrop am Montag, den 4. September ab 17.30 Uhr. Auf der Hochstrasse direkt gegenüber der Mayerschen wird mit dem offenen Mikrofon Tacheles geredet. Nie wurden mehr Waffen geliefert, nie wurde ein grösserer Druck erzeugt. Wir sollen glauben, die Lösung des Ukrainekonflikts läge in noch mehr und noch grausameren Waffen. Die Montagsdemo – das Original seit 2004 – ruft die Bottroper und Neu-Bottroper auf: kommt am 4. September, macht mit am offenen Mikrofon. Die Meinungen sind gefragt. Wie setzen wir uns für Frieden ein?
In der BRD und in vielen Ländern gehen die Regierungen nach rechts. Hetze gegen Migranten, Flüchtlinge, gegen Frauen wird massiv verbreitet. Warum sollten wir uns in Deutschland gegen Syrer, Türken, Ukrainer, Russen usw. aufhetzen lassen?
Die bundesweite Montagsdemo vertritt: wir sind Antifaschisten und halten die Hetze der afd für brandgefährlich. Die afd verbreitet Migranten lebten auf unseren Kosten, seien arbeitsscheu usw. Gelogen! Von den Flüchtlingen von 2015 arbeiten inzwischen 76 Prozent der männlichen Geflüchteten. Selbst viele Jahre im Beruf bekommen die meisten noch Niedriglöhne. Wir brauchen aber alle höhere Löhne! Die afd setzt scheinbar an den Problemen an mit frei erfundener Hetze!
Gleichzeitig werden die Abschiebungen intensiviert. Im ersten Halbjahr 2023 wurden 28% mehr Flüchtlinge abgeschoben als im 1. Halbjahr 2023. Wir rufen auf, einer türkischen Familie in Bottrop zur Seite zu stehen. Seit über 4 Jahren in Bottrop, sollen sie plötzlich ihre Koffer packen. Finanziell stehen sie auf eigenen Beinen. Wir sagen NEIN! Bottrop muss wieder aufstehen gegen Abschiebungen. Diese Familie darf nicht abgeschoben werden!
Verbreitet diese Einladung auch in den sozialen Netzen! Wir freuen uns auf Ihr bzw. Euer Kommen.
Das Presseteam der Bottroper Montagsdemo – dem Original seit 2004
Liebe Bergleute, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
die Bundesweite Montagsdemonstrationsbewegung bedankt sich herzlich für eure Einladung zu eurer Veranstaltung.
In Zeiten der Neuordnung der internationalen kapitalistischen Produktion mit verschärfter Ausbeutung der Arbeiterklasse und zunehmender Zerstörung der Umwelt ist eure internationale Bergarbeiterkonferenz wichtig und notwendig
Kinderarmut in Indien – bald auch ähnliche Zustände in Deutschland? Quelle: Bild von billy cedeno auf Pixabay
Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung behauptete der FDP-Politiker frech, die Kinderarmut sei in Deutschland deutlich zurückgegangen. Erst seit 2015 gehen die Zahlen wieder nach oben – weil geflüchtete Familien nach Deutschland gekommen sind. Diese Behauptung ist nicht nur eine rassistische Demagogie, sondern auch falsch.
Gegenüber 2015 gibt es nur einen leichten Anstieg der Kinderarmut. Waren 2014 rd. 19% aller Kinder in Deutschland arm, stieg die Quote 2022 auf rd. 21,6%. Bereits 2005 waren gab es eine hohe Kinderarmut von 19,5% und in den Jahren bis einschl. 2014 blieb die Prozenzahl annähernd gleich hoch, sie schwankte zwischen rd. 18,5% und19,7%.
Die Wählerinitiative „AUF Witten“ und das Internationalistische Bündnis rufen zur Kundgebung zum Antikriegstag am Samstag, 2.9.23, auf. Unterstützt werden sie von der Wittener Montagsdemo, dem Jugendverband Rebell und der MLPD Ennepe-Ruhr-Kreis sowie mehreren Einzelpersonen.
Stand von Ver.di in Heidelberg – Foto: Heidelberger Montagsdemo
Liebe Kolleginnen und Kollegen liebe Freundinnen und Freunde der Montagsdemo Heidelberg,
die Gewerkschaftstage von Verdi und IGM sind im September und Oktober 23. Für uns ist es da wichtig, welche Ausrichtung die Gewerkschaften in der Frieden- und Sozialpolitik einschlagen. Ich habe deshalb einen Artikel (siehe www. bundesweite-montagsdemo.de) und die Aufforderung geschrieben, die Petition SAG NEIN zu unterstützen.
Dieser Aufruf wurde auch auf der Webseite der bundesweiten Montagsdemo abgedruckt. Mobilisieren wir auch hier in der Region erfolgreich die Menschen gegen alle Kriegstreiber in der Welt, bevor es zu einem dritten Weltkrieg mit verheerenden Folgen kommt!
Wir rufen auf:
Kommt zur Antikriegsdemos am 1. September des DGB in Mannheim, 18.00 Uhr Pardeplatz
Die Bundesweite Montagsdemo protestiert gegen die Zwangsräumung der Wohnung einer 12köpfigen Familie und unterstützt eine durch eine Arztpraxis organisierte Unterschriftensammlung gegen diese Zwangsräumung! Wir fordern eine sofortige Rücknahme der Zwangsräumung durch das Gericht!
Eine 12-köpfigen Familie verlor in Gelsenkirchen-Horst ihre Wohnung, weil angeblich mehrere Mietrückstände aus 2021 und 2023 bestanden. Dabei wurde die Miete regelmäßig vom Jobcenter Gelsenkirchen direkt an den Vermieter, die Immobiliengesellschaft Marlene Property NRW/Wien -Hausverwaltung Schmidt/Essen gezahlt. Woher die angeblichen Mietrückstände stammen, ist unklar. Der Miethai klagte auf Zwangsräumung und kam vor der Gericht damit sogar durch! Soviel zur deutschen Justiz! Die nunmehr obdachlose Familie wurde auf Anweisung des Jugendamts Gelsenkirchen getrennt: Die Eltern sollen in eine Obdachlosenunterkunft, die sieben minderjährigen Kinder im Alter von in 3 – 17 Jahren in amtliche Betreuung!
Anscheinend ist es Praxis mehrerer Wohnungskonzerne, Mieter aus fadenscheinigen Gründen zu kündigen, um die leerstehenden Wohnungen zu sanieren und zu einem hohen Preis neu zu vermieten.
Das Internationalistische Bündnis und die internationale Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg zum Besuch des ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ein.
Nachfolgend der Aufruf.
24. August 2023
Kommt zum Gedenken des Internationalistischen Bündnisses und der internationalen Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg in Buchenwald am 4. September 2023!
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Freundinnen und Freunde,
Gemeinsam laden das „Internationalistische Bündnis gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg“ aus Deutschland und die „Internationale Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg“ zu einem Gedenken im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ein. Dieses findet am Montag 4. September 2023 ab 11 Uhr statt, einen Tag nach dem
Ende der 3. Internationalen Bergarbeiterkonferenz und direkt vor Beginn des ersten Weltkongresses der Internationalen Einheitsfront in Thüringen/Truckenthal. Daher werden auch internationale Teilnehmer aus aller Welt an dem Gedenken teilnehmen.
Unter dem Motto „Die Zeit ist reif für eine internationale United Front gegen Faschismus und Krieg“ findet am 5. und 6. Spetember 2023 der erste Weltkongress mit über 120 Teilnehmern in Thüringen statt.
Nachfolgend der Aufruf.
Erster Weltkongress am 5./6. September 2023 in Deutschland mit über 120 Teilnehmern
„Die Zeit ist reif für eine internationale
United Front gegen Faschismus und
Krieg“
Dazu Monika Gärtner-Engel, Co-Präsidentin: „Seit 17 Monaten tobt ein barbarischer, von Russland entfachter, aber von beiden Seiten machtpolitisch motivierter Krieg in der Ukraine. Ein neuer Kriegsherd droht im Niger. Weltweit stärken sich reaktionäre und faschistische Kräfte. In der Umweltfrage klingelt die Alarmglocke! Überschwemmungen wechseln sich mit ungekannter Hitze ab. Es ist traurige Realität, dass im 21. Jahrhundert das imperialistische Weltsystem das Überleben der Menschheit in Frage stellt. Aber: Dagegen nehmen international Proteste, Demonstrationen und Streiks zu.
Kein Burgfrieden mit der Bundesregierung! Der Schwur von Buchenwald gilt auch heute!
am 17.September 2023 findet bei Verdi der einwöchige Gewerkschaftstag statt. Ein Monat später am 22. Oktober 2023 in Frankfurt der Gewerkschaftstag der IGM. Ca. 4 Millionen Arbeitnehmer*innen sind in den beiden größten deutschen Gewerkschaften organisiert. Allein bei Verdi bestimmen 1000 Delegierte über die zukünftige Ausrichtung ab. Schon im Vorfeld gab es gerade in der Friedenspolitik eine starke Polarisierung in der Mitgliedschaft, weil der Verdi Gewerkschaftsrat einen Antrag einbrachte, der die Kriegspolitik der Bundesregierung und die Waffenlieferungen in die Ukraine unterstützt und damit von der bisherigen Friedenspolitik von Verdi Abstand nehmen will.
Als ehemaliger Sprecher der Verdi Vertrauensleute, Betriebsrat und Konzernschwerbehindertenvorsitzender im Berufsbildungswerk der SRH finde ich die „Burgfriedenpolitik“ der Mehrheit im Vorstand für falsch. Da immer mehr ersichtlich wird, dass diese Politik in keinster Weise der ukrainischen Bevölkerung gegen diesen Angriffskrieg hilft. Die Vernichtung von Mensch und Natur wird täglich fortgesetzt. Nutznießer sind nur die Aktionäre der Waffenindustrie und es geht letztendlich darum. welche großen Monopole/Oligarchen die arbeitenden Menschen ausbeuten können.
Die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung in Gelsenkirchen in Zeiten der Inflation war das Thema mit rund 60 Teilnehmern und interessierten Passanten und mit Monika Gärtner-Engel als Moderatorin. Die reaktionäre Entwicklung der „Sozialpolitik“ im Rahmen der Rechtsentwicklung der etablierten Parteien wurde in vielen Beiträgen von der Montagsdemo als soziales Gewissen auf der Straße unter die Lupe genommen.
So berichtete Petra Müller, Erzieherin und aktive Gewerkschafterin bei Ver.di, von ihren täglichen Erlebnissen mit Kinderarmut in ihrem Beruf. In Punkto Fachkräftemangel wandte sie sich vehement gegen alle Pläne, die Arbeitszeit zu verlängern. „Wir als Gewerkschafter sagen NEIN, die Lösung muss eine Arbeitszeitverkürzung sein, für die 30-Stunden-Woche bei vollem Personal- und Lohnausgleich! Damit macht man Berufe attraktiv, das hat sich auch schon mit der Einführung der 4-Tage-Woche in Handwerksbetrieben gezeigt.“
Jan Specht, Stadtverordneter für das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen, ging auf die Pläne der Stadt ein, auf dem kontaminierten ehemaligen Kokereigelände in Gelsenkirchen-Rotthausen eine Schule zu bauen, was inzwischen vom Tisch ist. AUF hatte den Protest dazu organisiert. Das Kommunalwahlbündnis fordert, das Volkshaus in Rotthausen einzubeziehen und eine vernünftige Grundschule zu errichten.
„Sommerfest Flurstraße: Völkerfreundschaft ist Programm
Am Samstag, den 19.8.23 findet ab 16.00 Uhr auf der Wiese an der Flurstraße in Neudorf das Nachbarschafts- und Sommerfest statt, veranstaltet von der Duisburger Montagsdemo und dem Verein Solidarität International e.V. Heiss Gegrilltes, kalte Getränke, Kaffee und Kuchen, vieles selbstgemacht zu günstigen Preisen sind geboten. Ebenso internationale Musik sowie ein Kinderprogramm, hochwertiger Trödel zugunsten der 3. internationalen Bergarbeiterkonferenz, Henna-Handmalereien, peruanisches Kunsthandwerk, amerikanische Versteigerung eines Kinderfahrrades und vieles mehr. Alle Freundinnen und Freunde der Völkerfreundschaft sind herzlich eingeladen, refugees welcome.“
MoDe Duisburg: Wir bitten um Verteilung und Bekanntmachung des Sommerfests!
Gelsenkirchener Montagsdemo am 14.08.23 -Foto www.rf-news.de
Das Video zur Demo ist online
Die 765 Montagsdemonstration, die am 10. Juli auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen stattgefunden hat, hatte eine klare Ansage an den Rat der Stadt: Das am 15. Juni im Rat der Stadt beschlossene „Lokale Handlungskonzept gegen Antisemitismus“ muss wegen unhaltbarer und unverschämter Antisemitismusvorwürfe gegen das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen, sein Ratsmitglied Jan Specht und die Partei Die Linke sofort zurückgezogen werden!
Alle, die diese kämpferische Kundgebung mit ihrer klaren Absage an Antisemitismus und Antikommunismus noch einmal erleben wollen, oder die nicht dabei sein konnten, haben jetzt die Möglichkeit dazu.
AUF Gelsenkirchen hat die Kundgebung mitschneiden lassen und das Video dazu mittlerweile auf seiner Homepage und auf Youtube online gestellt. Unter anderem kommen hier auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung zu Wort.
Das Schwerpunktthema der heutigen Montagsdemo war die Entlarvung der Demagogie der AfD und damit verbunden die Forderung nach einem Verbot dieser Partei. Nach der Eingangshymne leitete der Moderator die Debatte ein: „Die AfD wurde von vielen Wählern als eine Alternative zu der jetzigen Politik der bürgerlichen Parteien angesehen. Diese Partei bereitet jedoch den Weg zum Faschismus vor und verbreitet die Demagogie, auf Seiten der Arbeiter und der Rentner zu stehen. Als Beispiel sei der Plan der AfD genannt, das Renteneintrittsalter aufzuheben. Das bedeutet im Klartext: Arbeiten bis zum Tod! Weiterhin will die AfD die Einführung eines generellen Arbeitszwang für Erwerbslose!“
In den nachfolgenden Wortmeldungen ging es um die Auseinandersetzung in verschiedenen Betrieben, wie die Belegschaften zu der AfD stehen. Ein Beschäftigter von Opel informierte über die Tarifauseinandersetzungen bei Opel und den Versuch, durch rechtslastige und unternehmerfreundliche Betriebsratsmitglieder die Belegschaft zu spalten. „Man muss die Leute überzeugen, dass die AfD nicht auf Seiten der Beschäftigten steht, wenn sie es auch in ihren Parolen erwähnt. Im Gegenteil, diese Partei ist für Senkung der Gewinnsteuern (Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer) und für eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit“, hieß es in einem Redebeitrag.